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Die Abkühlung der vergangenen Woche hat ein Ende. Heiße Luft aus dem Süden kommt zurück nach Deutschland. Foto: Christian Charisius/dpa

Die Hitze kehrt zurück

Schluss mit Abkühlung: Die Hitze kehrt zurück. Und mit ihr starten in vielen Bundesländern die Sommerferien. Reisende müssen mit vollen Straßen rechnen.

Berlin (dpa) - Heiße Luft kommt langsam aber sicher aus dem Süden und bringt vor allem eines mit sich: Hitze. Die Abkühlung der vergangenen Woche ist damit vorüber. Tief "Xaver" schaufelt heiße Luft aus dem Südwesten ins Land.

Heute sollen die Temperaturen auf 35 Grad im Süden klettern. "Der Freitag wird der heißeste Tag", sagte Meteorologe Helge Tuschy vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch. An den Küsten ist es mit 20 Grad vergleichsweise kühl.

Der vor zehn Tagen aufgestellte deutsche Hitzerekord von 40,3 Grad - gemessen am 5. Juli im bayerischen Kitzingen - werde zwar nicht erreicht. Allerdings können es im Südwesten am Freitag 38 Grad werden, auch nördlich der Mittelgebirge werde es über 30 Grad heiß. Für die Südhälfte Deutschlands galt schon am Mittwochvormittag eine Hitzewarnung des Wetterdienstes.

Pünktlich zum Wetterwechsel starten in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein die Sommerferien. Bereits seit der vergangenen Woche urlauben Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Urlauber müssen mit vollen Straßen rechnen. Vor allem auf den Hauptreiserouten Richtung Süden dürfte es eng werden, sagte ADAC-Sprecherin Katharina Luca am Mittwoch.

Auf einigen Straßen drohen dann Hitzeschäden. Im Süden heißt es daher erstmal: langsamer fahren. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat am Mittwoch angekündigt, von Donnerstag an auf insgesamt 13 Abschnitten der Autobahnen 5, 6 und 656 die erlaubte Geschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer zu begrenzen.

Das Wetter hat auch langfristige Folgen. Die Sterberate bei Herzkranken habe sich einer aktuellen Studie zufolge während der Hitzewellen zwischen den Jahren 2000 und 2010 in Deutschland bereits um 10 bis 15 Prozent erhöht, teilten Umweltbundesamt und Deutscher Wetterdienst mit. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte sich die hitzebedingte Sterblichkeit bei Herzkranken und älteren Menschen verdrei- bis verfünffachen, schätzen die Experten.

Studie des Deutschen Wetterdienst im Auftrag des Umweltbundesamts

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