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Die Stoffwindel wird bei jungen Eltern immer beliebter.

Die Stoffwindel – eine Alternative zu Kunststoff

Das Wickeln von Kleinkindern gehört zur regelmäßigen Beschäftigung junger Eltern. Seit einigen Jahren erlebt die Stoffwindel eine Renaissance. Es gibt viele Gründe, sich für eine natürliche Windelvariante zu entscheiden. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten vor.

Die Zahlen sind beeindruckend: Ihr Baby wird etwa 25.000 Stunden in Windeln verbringen. In dieser Zeit wickeln Sie es etwa vier- bis sechstausend Mal. Um ihr Kleinkind trocken zu halten, setzen die meisten Eltern auf Einmalwindeln aus Kunststoff. Diese gibt es in allen Supermärkten zu kaufen, sie sind einfach anzulegen und zu entsorgen und bieten eine gute Bewegungsfreiheit. Eine reichliche Auswahl finden Sie zum Beispiel auf windeln.de. Eine Alternative zu diesem Windeltyp sind Stoffwindeln.

Diese Vorteile bietet die Stoffwindel

  • Der Umwelt-Aspekt: In Deutschland werden jährlich rund drei Milliarden Kunststoff-Windeln über den Haushaltsrestmüll entsorgt. Indem Sie natürliche Windeln benutzen, produzieren Sie keinen zusätzlichen Abfall. Zudem gewöhnen Sie Ihr Kind von klein auf an den umweltschonenden Gedanken der Wiederverwertbarkeit.
  • Der Gesundheits-Aspekt: Allergische Reaktionen sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Ihr Kleinkind reagiert möglicherweise mit Ausschlag oder gereizter Haut auf den Kunststoff von Einmalwindeln. Eine Stoffwindel legt sich weich und atmungsaktiv um den Körper Ihres Kindes.
  • Der Kosten-Aspekt: Statt Einmalwindeln zu kaufen, waschen Sie Stoffwindeln einfach und sparen so Geld. Berücksichtigen Sie jedoch die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu Kunststoffwindeln. Ebenfalls steigt Ihr Wasserverbrauch durch häufiges Waschen. Für das zweite Kind sind Sie dann allerdings bereits mit Windeln ausgerüstet. Das bedeutet: Neuanschaffungskosten für Winden entfallen.

Der Aufbau von Stoffwindeln

Wenn Sie sich entschließen, Stoffwindeln für Ihr Kind zu benutzen, lernen Sie die unterschiedlichen Komponenten kennen – grundlegend sind ein Saugkern und der Nässeschutz:

  • Saugkern: Er befindet sich in der Mitte der Stoffwindel und nimmt den größten Teil der Nässe auf. Dieser Kern sollte am besten aus ungebleichter Baumwolle bestehen. Diese wiederum setzt sich aus verschiedenen Gewebearten wie Mull, Strick oder Molton zusammen.
  • Nässeschutz: Der Nässeschutz sorgt dafür, dass die Kleidung Ihres Babys nicht feucht wird. Bei der Form wählen Sie zwischen sogenannten Klett- und Schlupfhöschen. Erstere sind ein wenig teurer, aber passen meist besser. Beim Material stehen unterschiedliche Stoffe wie Schurwolle, Fleece und Mikrofaser zur Verfügung. Auch diese unterscheiden sich im Preis und in der Handhabung.
  • Sonstige Extras: Die Stoffwindeln können Sie auch mit speziellen, saugkräftigeren Einlagen ausstatten. Dünne Tüchlein schützen zusätzlich gegen raue Haut. Farbenfrohe Halteklammern sorgen dafür, dass die Windel gut sitzt.

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