Frau lässt Brautkleid umnähen

Diese Kinderkleidchen haben eine traurige Geschichte

Kentucky - Die Amerikanerin Justi Underwood Bates wollte ihr altes Brautkleid einem neuen Zweck zuführen und ließ es deshalb umnähen. Doch sie hofft selbst, dass die Kleider niemals gebraucht werden.

Für Justi Underwood Bates hatte ihr Hochzeitskleid nach dem wichtigsten Tag ihres Lebens ausgedient. Doch statt es im Schrank verschwinden zu lassen und es erst wieder herauszuholen, wenn die eigene Tochter vielleicht irgendwann einmal heiratet, wollte sie es einem nobleren Zweck zuführen. Anfang des Jahres schickte sie es daher an eine gemeinnützige Schneiderei, die es in 17 Engels-Kleider für Sternenkinder verwandelte. Diese Kinder versterben meist noch im Kinderbett und wiegen oft nicht mehr als 500 Gramm. 

Anschließend spendete sie die Kleidchen an ein Kinderkrankenhaus in Nashville. Gleichzeitig schrieb sie auf Facebook: "So schön die Kleidchen auch sind, bete ich dafür, dass sie nie gebraucht werden." 

Ihr Post ist auf Facebook bereits über 100.000 Mal geteilt worden (Stand: Mittwoch, 15.15 Uhr). Wie sie spousebuzz erzählte, sei sie durch eine Nachrichtensendung auf die Idee gekommen: "Ich wollte mein Kleid einfach nicht länger in der hintersten Ecke meines Schranks hängen sehen, wenn ich auch Familien damit helfen kann, wenn sie Hilfe am dringendsten brauchen." 

Und auch im Netz kam die Aktion so gut an, dass hunderte Frauen sie anschrieben, die auch ihre Kleider spenden oder ihr einfach Dank aussprechen wollen. "Ich habe viele Nachrichten von Leuten bekommen, die mir gedankt haben und mir von ihrem Verlust eines Kindes erzählt haben. Das war sehr bewegend für mich."

Patrick Steinke

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mindestens sieben Tote bei schweren Unwettern in den USA
Washington - Mehrere Bundesstaaten in den USA werden von schweren Unwettern heimgesucht. Gleich mehrere Tornados treffen Texas. Es gibt Tote und Verletzte.
Mindestens sieben Tote bei schweren Unwettern in den USA
Motorradfahrer rast mit Tempo 223 durch 70er-Zone
Köln - Mit Tempo 223 ist ein Motorradfahrer in Köln in eine Tempokontrolle der Polizei gerast. Erlaubt gewesen seien an der Stelle maximal 70 Stundenkilometer.
Motorradfahrer rast mit Tempo 223 durch 70er-Zone
Knips-Verbot: Darum sind in diesem Schwimmbad Fotos tabu
Offenbach - Ein Schwimmbad in Offenbach macht es vor: Fotografieren verboten. Es werden sogar Aufkleber verteilt, um Kameras abzukleben.
Knips-Verbot: Darum sind in diesem Schwimmbad Fotos tabu
Vier Tote bei Frontalzusammenstoß in Sachsen
Leipzig - Bei einem Frontalzusammenstoß in Sachsen sind am Sonntag vier Menschen ums Leben gekommen. Eine Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen.
Vier Tote bei Frontalzusammenstoß in Sachsen

Kommentare