Smart Straw

Vergewaltigungen verhindern: Diese drei Frauen hatten dazu eine tolle Idee

Gerade in Bars und Clubs werden Frauen immer wieder Opfer von sexuellen Übergriffen. Die Täter machen sie mit Betäubungsmitteln wie K.O.-Tropfen gefügig - um dem Missbrauch entgegen zu wirken, entwickelten drei Schülerinnen einen „schlauen Strohhalm“.

Miami - Heimlich beigemischte K.O.-Tropfen in Bars und Clubs trüben nicht nur die Feierlaune: Sie machen ihre Opfer hilflos und rauben ihnen jegliche Erinnerung. Das nutzen viele Täter aus, um junge Frauen gefügig zu machen und zu vergewaltigen. Um der potenziellen Gefahr entgegen zu wirken, erfanden die drei Schülerinnen Susanna Cappello, Carolina Baigorri und Victoria Roca von der Gulliver Privatschule in Miami im Zuge eines Schulprojektes den „Smart Straw“ - einen „schlauen Strohhalm“. Susanna sagte gegenüber der Miami Herald: „Wir sind leidenschaftlich dahinter das Projekt weiter zu verfolgen. Das ist ein wachsendes Problem. Unser Ziel ist es, die Vergewaltigungen zu senken.“

Besonders in Städten mit einer hohen Anzahl an Studenten gibt es das Problem schon seit mehreren Jahren. So fanden die drei Schülerinnen bei einer Untersuchung an der Northwestern University heraus, dass bereits mehr als 85 Prozent aller Befragten Produkte benutzen würden, um Drogen kenntlich zu machen. Bei der Hälfte aller Befragten kam heraus, dass sie jemanden kennen, der oder dem schon einmal unwissentlich Drogen verabreicht wurden.

Strohhalm erkennt drei Drogen

Wie funktioniert eigentlich dieser Strohhalm? Dieser hat an beiden Enden spezielle Streifen, die sich blau verfärben, sobald sie den Drogen in Berührung kommen. Derzeit erkennt der Strohhalm drei wichtige Vergewaltigungs-Drogen: Rohypnol (K.O.-Tropfen), GHB und Ketamine.

So schaut der Smart Straw aus:

Weitere Testphasen sind bereits geplant

Das Schülerinnen-Team arbeitet schon mit einem Hersteller zusammen, um erste Test-Kits zu produzieren. Um das Projekt zu finanzieren, schlug das Team Crowdfunding vor. Außerdem wollen die drei jungen Entwicklerinnen mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten und auf Campus-Organisationen und Kliniken über das Thema berichten.

Auch Stars wie Schauspieler Ashton Kutcher sind der Idee angetan und posten Videos der drei Mädchen in ihren Social Media Kanälen:

nm

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