Wichtiges Anliegen

Raten Sie mal, worum es in diesem Werbespot geht

Ein schon etwas älterer Werbespot einer Organisation, die sich für die sichere Aufbewahrung von Schusswaffen in den USA einsetzt, macht derzeit im Netz wieder die Runde.

New York - Der Werbespot ist vielleicht nicht mehr der allerjüngste, aber das Internet vergisst bekanntlich nicht. Durch einen kuriosen Vergleich will in dem Video eine Organisation aus den USA für einen verantwortlicheren Umgang mit Schusswaffen werben.

Zwei Mütter stehen gemütlich plaudernd vor einem Vorstadt-Häuschen in den USA. Offenbar will eine von ihnen gerade ihr Kind abholen. Der Nachwuchs der beiden saust auch auf einmal wild spielend ins Bild. Doch womit sie da gerade einen Schwertkampf austragen, sorgt für entsetzte Gesichter bei den Frauen.

Denn es sind zwei Dildos, mit denen die offenbar ahnungslosen Kinder fechten. Eine Stimme kommentiert das Ganze: „Wenn sie‘s finden können, werden sie damit spielen.“ Den bizarren Szenen folgt eine Texteinblendung: „Sperrt eure Schusswaffen immer weg!“

Das Video stammt eigentlich aus dem Jahr 2014, macht aber derzeit wieder im Internet die Runde. So kurios es ist, hat es doch einen ernsten Hintergrund. Es stammt nämlich aus einer Kampagne der amerikanischen Organisation „evolve“. Diese warb auch noch mit verschiedenen Anzeigenmotiven für ihr Anliegen, Eltern dafür zu sensibilisieren, ihre Schusswaffen unzugänglich für Kinder aufzubewahren.

Etwa auf Twitter wird das Video momentan begeistert geteilt:

 „Wir mögen dasselbe wie du auch: Lecker Eis, Freiheit, Menschen die sich nicht gegenseitig mit Schusswaffen töten und gute Musik. Ihr wisst schon, das übliche“, stellt sich die Gruppe auf ihrer Website vor. Die Gruppe betont, sich nicht in die Debatte um das Recht auf Waffenbesitz in den USA einmischen zu wollen. „Wir denken, dass jeder da draußen kurz mit dem Diskutieren aufhören und stattdessen auf eine einfache Sache Acht geben sollte: Irgendwo da draußen liegt eine entsicherte, geladene Schusswaffe herum. Wollen wir sie nicht alle erreichen, bevor es ein Dreijähriger tut?“

hs

Rubriklistenbild: © Screenshot Youtube

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