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Häufig ereignen sich Badeunfälle wegen Leichtsinn, einer hohen Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung. Foto: Markus Scholz

Bisher 280 Fälle dieses Jahr

Mehr Badetote in Deutschland als im Vorjahr

Die meisten Badeunfälle geschehen aus Leichtsinn oder Selbstüberschätzung, und viele Kinder schwimmen unüberwacht: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat eine Zwischenbilanz zu den Badetoten in Deutschland veröffentlicht.

Scharbeutz (dpa) - In Deutschland sind in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 280 Menschen ertrunken, 38 mehr als im Vorjahreszeitraum. Zu den Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) kam noch ein toter Schwimmer in Schleswig-Holstein hinzu.

Die meisten Menschen seien an ungesicherten Badestellen im Binnenland ertrunken, sagte DLRG-Pressesprecher Achim Wiese. Deutlich abgenommen hat nach Angaben der DLRG die Zahl der tödlichen Unfälle an den Küsten. Im Berichtszeitraum ertranken dort neun Menschen, im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 25.

Häufig ereigneten sich Badeunfälle wegen Leichtsinns, einer hohen Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung, sagte Wiese. Aber auch Eltern, die sich in Wassernähe mehr mit ihrem Handy beschäftigen als auf ihre Kinder zu achten, bereiteten der DLRG Sorgen.

Da sich die meisten tödlichen Unfälle an unbewachten Badestellen ereigneten, fordert die DLRG Länder, Kommunen und Badbetreiber auf, für mehr Sicherheit zu sorgen. Ein Badeverbotsschild aufzustellen reiche nicht aus, sagte Wiese.

Die meisten Menschen, nämlich 45, ertranken in den ersten sieben Monaten des Jahres in Bayern.

Pressemitteilung der DLRG

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