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Dass ein Papagei durchaus plappern kann, daran hatte seine Besitzerin wohl nicht gedacht.

Vogel war einziger Zeuge

„Don‘t shoot“ - Papagei verpfeift seine Besitzerin 

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Das hatte die Besitzerin wohl nicht bedacht, als sie sich einen Papagei zulegte: Doch nun sitzt Glenna Duram hinter Gittern. Zum Verhängnis wurde ihr ausgerechnet die Aussage des Vogels.

Michigan - Wer sich ein Haustier zulegt, der muss dabei immer einiges beachten. Normalerweise denken die neuen Tierbesitzer in dem Moment aber eher an Futter, Spielzeug oder andere Tierutensilien. Mit Sicherheit ahnte das Ehepaar Martin und Glenna Duram nicht, welche Rolle ihr Tier noch in ihrem Leben spielen würde.

„Don‘t fucking shoot“ (auf Deutsch: „Schieß‘ verdammt noch mal nicht“). Wie Bild.de berichtet, hat ein Papagei seine Besitzerin Glenna Duram mit diesem Satz hinter Gitter gebracht. Zuvor war die Frau am 19. Juli angeklagt worden. Der Grund: Sie wurde beschuldigt, ihren Mann umgebracht zu haben.

Bei der Tat selbst soll nun der Papagei der einzige Zeuge gewesen sein. Glenna hatte angeblich fünf Mal auf ihren Ehemann geschossen, so B ild.de. Der Versuch, sich danach selbst das Leben zu nehmen, schlug fehl. Zunächst nahm die Polizei an, das Ehepaar wäre einem Überfall zum Opfer gefallen. Doch dann zeigte die Untersuchung des Tatorts: Glenna Duram musste selbst geschossen haben.

Der Satz „Don‘t fucking shoot“ stammt demnach von dem getöteten Ehemann der Frau. Offiziell wurde die Aussage des Papageis nicht vor Gericht zugelassen. Am Ende sprach das Gericht Glenna Duram aber dennoch schuldig. Sie wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Was mit dem Papagei passierte, nachdem beide Besitzer wegwaren, ist leider nicht bekannt.

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