Hier spielte sich die Tragödie mit zwei Toten ab: Die Spurensicherung durchkämmt den Tatort in Dormagen.
+
Hier spielte sich die Tragödie mit zwei Toten ab: Die Spurensicherung durchkämmt den Tatort in Dormagen.

Familien-Tragödie endet blutig

Mann bringt seinen Vater um und wird von Beamtem erschossen - Obduktion liefert neue Erkenntnisse 

  • Marcus Giebel
    vonMarcus Giebel
    schließen

Am Ende eines Polizeieinsatzes in Dormagen (NRW) waren zwei Menschen tot. Der Verdächtige brachte offenbar seinen Vater um und wurde dann von den anrückenden Beamten erschossen. Die Ermittlungen laufen.

  • Tödlich endete ein Polizeieinsatz am Samstag (25. April) im nordrhein-westfälischen Dormagen.
  • Ein Beamter erschoss einen Verdächtigen.
  • Dieser soll zuvor seinen Vater getötet und seine Mutter verletzt haben.


Nach Schüssen in Dormagen (NRW): Obduktionsergebnis liegt vor 

Update vom 28. April 2020, 16.58 Uhr: Bei einem Polizeieinsatz in Dormagen (NRW) wurde ein Mann (40) in einem Haus erschossen. Nun liegt ein Obduktionsbericht vor. Wie Bild berichtet, wurde der 40-Jährige von zwei Polizeikugeln getroffen. 

Der Bruder des erschossenen Mannes hatte demnach zuvor die Polizei alarmiert. Streifenbeamte waren zu dem Wohnhaus gefahren. Außer den Polizeiwaffen habe es nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine weiteren Schusswaffen gegeben. Es sei auch Pfefferspray eingesetzt worden.     

Zwei Tote in Dromagen (NRW): Obduktion des Vaters liefert neue Erkenntnisse 

Update vom 28. April 2020: Drei Tage nach der schockierenden Bluttat in Dormagen (NRW) suchen die Ermittler nach dem Motiv und gehen Hinweisen nach. Was hat sich in dem Haus am Samstag abgespielt?

„Diejenigen, die dabei waren, sind entweder tot, oder konnten noch nicht vernommen werden“, sagte ein Sprecher der Staatsanwalt in Düsseldorf bereits am Montag. 

Streifenbeamte haben vermutlich einen 40-Jährigen erschossen. Ob dies gerechtfertigt war, muss noch geklärt werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 40-Jährige seinen Vater getötet hat. Die Ehefrau und Mutter der beiden Getöteten überlebte das Geschehen. Sie habe ebenfalls noch nicht vernommen werden können.

Die Leiche des 74-jährigen Vaters sei inzwischen obduziert. Der Körper habe aber eine Vielzahl von Verletzungen aufgewiesen, was die Rekonstruktion des Geschehens erschwere.

Ersten Informationen nach hieß es, der Sohn habe seinen Vater erschossen.Express.de berichtet am Dienstag, dass „auf den Körper des Vaters stumpfe Gewalt eingewirkt“ habe. Und bezieht sich auf einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. 

Der 40-Jährige sei nicht vorbestraft gewesen und strafrechtlich „ein unbeschriebenes Blatt“, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben Hinweise einer psychischen Erkrankung des Mannes nach. 

Bluttat in Dormagen - Weitere Details bekannt

Update vom 26. April 2020: Einen Tag nach der Familien-Tragödie im nordrhein-westfälischen Dormagen werden weitere Details zu dem Vorfall bekannt. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist der Tatverdächtige 40 Jahre alt. Wie der Staatsanwaltssprecher am Sonntag mitteilte, sprächen wichtige Indizien dafür, dass der 74 Jahre alte Vater von seinem Sohn getötet wurde. 

Über Hintergründe der Tat und ein mögliches Motiv wurde auch am Sonntag noch nichts bekannt. Fest steht aber, dass die Ehefrau des getöteten Vaters und Mutter des Sohnes die Tragödie überlebte. Nun ermittelt eine Mordkommission wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts gegen den 40-jährigen Tatverdächtigen. Ermittelt wird außerdem auch zu der Schussabgabe durch die Polizei. Die Einsatzkräfte, die am Samstag zu dem Haus der Eltern gerufen worden waren, gaben den Informationen zufolge einen Schuss auf den 40-Jährigen ab, an dem er starb. 

Erstmeldung vom 25. April 2020: 

Dormagen - Eine Familien-Tragödie mit blutigem Ende hat sich am Samstag offenbar im nordrhein-westfälischen Dormagen abgespielt. Wie die Polizei Neuss und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf berichten, wurde bei einem Einsatz ein Verdächtiger tödlich verletzt. Zudem sei ein weiterer Toter in dem Haus, das die Beamten aufsuchten, aufgefunden worden. Eine Mordkommission unter Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf habe die weiteren Ermittlungen übernommen. Es besteht der Verdacht eines Tötungsdelikts.

Familien-Tragödie in Dormagen: Mann soll Vater getötet und Mutter verletzt haben

Nach Informationen der Rheinischen Post soll ein Mann seinenVater erschossen und anschließend seine Mutter verletzt haben. Polizei und Rettungsdienst seien wegen einer möglichen Gewalttat im familiären Bereich gegen 16 Uhr zum Privathaus im Dormagener Stadtteil Straberg gerufen worden.

Die Beamten hätten dann das Gebäude betreten, weil die Bedrohungssituation für die Anwohner nicht klar war. Im Haus müssen sie dann auf den Verdächtigen getroffen sein. Dieser wurde dem Bericht zufolge von einem der Polizisten angeschossen und so schwer verletzt, dass ihn auch sofortige Reanimationsversuche nicht retten konnten. Er starb an Ort und Stelle.

Familien-Tragödie: Viele Fragen bleiben unbeantwortet

Die beteiligten Einsatzkräfte wurden anschließend durch einen Psychosozialen Unterstützungsdienst betreut.

Ob der erschossene Verdächtige eine Waffe bei sich trug und die Polizisten womöglich damit bedrohte, war zunächst nicht bekannt. Das gleiche gilt für das Motiv seiner mutmaßlichen Tat. Über die Identität und das Alter der beiden Opfer machten weder Polizei noch Staatsanwaltschaft Angaben.

Auch zu weiteren Hintergründen und Details äußerte sich eine Sprecherin der Polizei am Samstagabend nicht. Wohl aus ermittlungstaktischen Gründen, denn abgeschlossen ist der Fall eben noch nicht.

Am Freitag war es ebenfalls in Nordrhein-Westfalen zu einem Unfall mit drei Todesopfern auf eine unbeschrankten Bahnübergang gekommen.

Eine Bundespolizistin tötete ihre beiden kleinen Töchter, während sich ihr Ehemann im Haus befand.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 14-Jährigen sitzt ein 17-jähriger Tatverdächtiger in U-Haft.

In Hamburg entführte ein Mann seine Ehefrau vor den Augen des Sohnes. Währenddessen kam es in Gelsenkirchen zu einem tödlichen SEK-Einsatz.

Ebenfalls in NRW ist eine Polizeikontrolle eskaliert. Ein Beamter wurde durch Schüsse schwer verletzt.

In Bielefeld in NRW war wegen der Corona-Krise eine tödliche Messer-Attacke erst möglich.

mg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Corona-Infektion durch Mundspülung vermeidbar? Neue Studie von deutschen Virologen überrascht
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland lag zuletzt mehrmals bei über 1000 pro Tag. Laut einer Studie von deutschen Forschern könnten Mundspülungen vielleicht …
Corona-Infektion durch Mundspülung vermeidbar? Neue Studie von deutschen Virologen überrascht
„Gibt‘s ja nicht!!!! Wie krass“: Irre Entdeckung auf Banane - Erkennen Sie es auch?
Sehen Sie das Gleiche auf dieser Bananen-Staude wie viele andere Nutzer? Oder sticht es Ihnen gar gleich ins Auge? Es ist faszinierend...
„Gibt‘s ja nicht!!!! Wie krass“: Irre Entdeckung auf Banane - Erkennen Sie es auch?
Wetter-Wahnsinn in Deutschland: DWD warnt vor „extremer Wärmebelastung“ - und löst Unwetter-Alarm aus
Deutschland ächzt unter extremer Hitze. Und es wird noch heißer inklusive „Tropennächte“. Das Risiko von kräftigen Hitzegewitter steigt enorm. Es wird besonders brenzlig.
Wetter-Wahnsinn in Deutschland: DWD warnt vor „extremer Wärmebelastung“ - und löst Unwetter-Alarm aus
Nächstes Virus grassiert in China: Bereits sieben Tote - Schwerwiegender Verdacht zu Übertragung
Im ohnehin arg von der Corona-Pandemie gebeutelten China breitet sich ein anderes tödliches Virus aus. Experten mahnen zu Vorsicht.
Nächstes Virus grassiert in China: Bereits sieben Tote - Schwerwiegender Verdacht zu Übertragung

Kommentare