Zwei Soldaten vor dem Computer
+
Soldaten der Bundeswehr helfen bei der Corona-Kontaktverfolgung mit.

Es ist nicht mehr zu schaffen

Corona überfordert Dortmund - jetzt soll die Bundeswehr helfen

Im Kampf gegen das Coronavirus soll die Stadt Dortmund künftig Hilfe von der Bundeswehr bekommen. Ein entsprechender Antrag wurde gestellt, nachdem die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen rasant angestiegen war.

Mittlerweile gelten 19 nordrhein-westfälische Städte und Kreise als Risikogebiete (Stand 15. Oktober). Dortmund gehört seit Mittwoch (14. Oktober) dazu. 77 Neuinfektionen waren an diesem Tag dazu gekommen, wodurch der Inzidenzwert zum ersten Mal über die 50er-Marke kletterte. Aktuell berät die Stadt noch über Maßnahmen gegen die Bekämpfung des Virus. Eine von ihnen steht allerdings schon fest, berichtet RUHR24.de*.

Und zwar bittet die Stadt nun um Hilfe aus dem Verteidigungsministerium. Ab der kommenden Woche sollen 40 Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr in Dortmund bei der Kontaktnachverfolgung helfen*. Das Gesundheitsamt sei wegen der steigenden Infektionszahlen überfordert.

Bis die Bundeswehrkräfte ihren Einsatz beginnen können, müssen sie entsprechend geschult werden. Außerdem muss die Stadt Dortmund Hilfsmittel wie Computer und Telefone zur Verfügung stellen. Eine erste Begutachtung seitens der Bundeswehr fand am Dienstag (13. Oktober) statt (alle Nachrichten aus Dortmund* bei RUHR24). *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks. 

Auch interessant

Kommentare