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Ein Feuerwehr-Sprecher dokumentierte die Szene.

Nach tödlichem Unfall

Geisterfahrer in der Rettungsgasse - unglaubliche Erklärung eines Audi-Fahrers

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Weil er nicht im Stau stehen wollte, wendete nach einem Geisterfahrer-Unfall ein Audi-Fahrer in der Rettungsgasse. Seine Ausrede ist unfassbar.

Dortmund - Rettungsgassen können Leben retten. Sie sind bei Unfällen unbedingt schnell zu bilden, damit die Einsatzkräfte durchkommen. Und sie sind frei zu halten. Allen Anstand mit Füßen getreten hat nun aber ein Audi-Fahrer in Dortmund. Nach einem Geisterfahrer-Unfall auf der Stadtautobahn hatte er keine Lust zu warten. Er machte einfach in der Rettungsgasse kehrt und wurde selbst zum Geisterfahrer.

Dortmund: Audi-Fahrer wendet in Rettungsgasse - Feuerwehr-Sprecher fotografiert ihn

Der Dortmunder Feuerwehr-Sprecher Andreas Pisarski (50) sah die Szene. Und dokumentierte sie mit einem Foto. „Ich stand auch im Stau. Ich machte das Foto zum einen als Beweis, zum anderen soll es aber auch allen noch einmal klarmachen, dass so ein Verhalten absolut nicht zu tolerieren ist und entsprechend sanktioniert wird“, zitiert ihn die Bild (Bezahlinhalt).

Das Blatt spürte den Mann wohl auf. Es handle sich offenbar um einen 18-jährigen Fahranfänger. Seine Ausrede: „Ein Polizist sagte mir, das könne man so machen.“

Dortmund: Eine Frau starb bei dem Geisterfahrer-Unfall

Der Unfall selbst, der sich am Donnerstag (8.8.) ereignete, endete sehr traurig, denn bei ihm kam eine 69-jährige Frau aus Bochum ums Leben. Sie erlitt nach Polizeinangaben lebensgefährliche Verletzungen, denen sie am selben Abend im Krankenhaus erlag.

Sie war aus zunächst ungeklärter Ursache gegen 16 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der Brackeler Straße in Fahrtrichtung Asseln unterwegs. Es kam zum Zusammenstoß mit zwei Autos.

Eine schwer verletzte 56-Jährige und eine leicht verletzte 55-Jährige wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Auch die Polizei prangert den Verstoß des Audi-Fahrers an und schreibt: „Verkehrsteilnehmer, die ohne Anweisung die Rettungsgasse nutzen, begehen laut Straßenverkehrsordnung eine Ordnungswidrigkeit. Das Wenden und entgegen der Fahrtrichtung Fahren kann mit einem Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot bestraft werden. Mit einer nachgewiesenen Gefährdung erhöht sich das Bußgeld auf 240 Euro. Neben der Ordnungswidrigkeit kann auch eine Straftat nach Paragraf 315c des Strafgesetzbuchs vorliegen - die Gefährdung des Straßenverkehrs.“ Die Ermittlungen zum Audi-Fahrer laufen.

Wie Merkur.de* berichtet, verhinderte vor wenigen Wochen eine blockierte Rettungsgasse in Bayern eine schnellere Hilfe. Beim Überholen eines Lkws kam es indes bei Salzgitter unweit von Braunschweig zu einem tödlichen Motorrad-Unfall. Ein Mann verlor dabei seine Ehefrau, wie nordbuzz.de berichtet*.

lin

*Merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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Kommentare

Rua123Antwort
(0)(0)

Sie haben Berlin erwähnt, nicht ich

SteveBingoAntwort
(0)(0)

Wenn meinst, dass das damit was zu tun hat - oder geht es einfach nur darum sich "gscheit" zu fühlen ? ... klar hat der ADAC einen den H-Sitz in München fahre 1x in der Woche daran vorbei - na und ? Wennst nicht kapiert, was gemeint ist, dann solltest deinen Cheese auch nicht verbreiten ...

shivamichAntwort
(0)(0)

Na schau, dann kann es nur noch oberpfälzisch oder schwäbisch sein...