+
Polizisten und Helfer stehen am 20.08.2013 in Dossenheim bei Heidelberg (Baden-Württemberg) vor einer Gaststätte. Bei Schüssen in der Gaststätte eines Sportverein sind am Dienstag drei Menschen ums Leben gekommen und fünf weitere verletzt worden.

Mehrere Menschen verletzt

Schüsse in Sportler-Lokal - drei Tote

Dossenheim - In der Gaststätte eines Sportvereins in Dossenheim nahe Heidelberg sind am Dienstagabend mehrere Schüsse gefallen. Drei Personen kamen ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt.

Ein Krankenwagen fährt am 20.08.2013 in Dossenheim bei Heidelberg (Baden-Württemberg) zum Tatort.

In den Räumen eines Sportvereins in Dossenheim nahe Heidelberg sind am Dienstag tödliche Schüsse gefallen - drei Menschen kamen ums Leben, fünf wurden verletzt. Es gebe auch Schwerverletzte, sagte Polizeisprecher Tobias Keilbach in Heidelberg am Abend der Nachrichtenagentur dpa.
Zu den tödlichen Schüssen ist es nach einem Streit bei einer Eigentümerversammlung gekommen. Der spätere Tatverdächtige sei des Raumes verwiesen worden, kam aber mit einer Pistole wieder und eröffnete das Feuer, wie Polizeisprecher Tobias Keilbach in Heidelberg sagte. Er tötete dabei zwei Männer und verletzte fünf Menschen schwer. „Im Anschluss hat sich der Täter selbst erschossen“, sagte der Sprecher weiter.

Noch Stunden nach dem Vorfall waren viele Details unklar. Von einem Amoklauf wollte der Polizeisprecher zunächst aber nicht sprechen, obwohl die Feuerwehren der Metropolregion Rhein-Neckar auf ihrer Facebook-Seite das Wort "Amoklauf" benutzten. „Der genaue Hintergrund, die Motive und der genaue Ablauf der Tat sind noch unklar“, sagte der Polizeisprecher. Die Beamten gingen aber zunächst davon aus, dass es keinen direkten Zusammenhang der Tat mit dem dortigen Sportverein gibt.

Die Augenzeugen seien "traumatisiert und stehen unter Schock", sagte ein Vertreter der Heidelberger Staatsanwaltschaft. Sie würden an einem anderen Ort befragt. Der Polizei zufolge kümmerten sich auch Seelsorger um die Zeugen. Gegen 19 Uhr waren bei der Polizei mehrere Notrufe eingegangen. Zum Zeitpunkt der Schießerei sollen sich etwa 20 Menschen in der Gaststätte aufgehalten haben. Das Gebiet um die Gaststätte in der knapp 13.000-Einwohner-Stadt wurde weiträumig abgesperrt.

dpa/AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jaguar bricht aus Zoo aus und richtet Blutbad an
Für rund eine Stunde ist ein ausgewachsener Jaguar in New Orleans aus seinem Gehege ausgebrochen. Genug Zeit für das Raubtier, um ein regelrechtes Massaker anzurichten.
Jaguar bricht aus Zoo aus und richtet Blutbad an
Polizei stoppt Ford Mustang: Ein Detail war selbst erfahrenen Beamten zu heftig
Die Polizei Frankfurt stoppt einen Ford Mustang: Ein Tuning-Detail war selbst erfahrenen Beamten zu heftig.
Polizei stoppt Ford Mustang: Ein Detail war selbst erfahrenen Beamten zu heftig
Polizei wird zu Einsatz mit riesigem Greifvogel gerufen - So sieht das wilde Tier aus
Die Polizei wird zu einem Einsatz mit einem riesigen Greifvogel gerufen - Jetzt haben die Beamten die Fotos des ungewöhnlichen Notrufs veröffentlicht.
Polizei wird zu Einsatz mit riesigem Greifvogel gerufen - So sieht das wilde Tier aus
Indonesien: Dorfbewohner schlachten 292 Krokodile ab
Ein Mann wird von einem Krokodil getötet. Aus Rache schlachten die Dorfbewohner Hunderte Krokodile ab. Nun ermittelt die Polizei, wer Schuld an dem Massaker hat.
Indonesien: Dorfbewohner schlachten 292 Krokodile ab

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion