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Rober t K. (l.) bekommt eine zweite Chance.

Zweite Chance für einen der Haupttäter

Neue Entwicklung bei der "Douglas-Bande"

Uelzen - Die so genannte "Douglas-Bande" versetzte die Kleinstadt Uelzen über Monate in Angst und Schrecken. Die Haupttäter wurden bereits verurteilt, doch einer der beiden bekommt vor dem BGH eine neue Chance.

Über Monate hinweg terrorisierte eine Jugendbande die niedersächsische Kleinstadt Uelzen. Die Gruppe von etwa zehn 18- bis 20-Jährigen schlug Passanten nieder, verwüstete und raubte Geschäfte aus. In Ermittlerkreisen werden sie die „Douglas“-Bande genannt, weil sie sich meistens vor der Parfümerie in der Uelzener Innnenstadt trafen. Von dort zogen sie los, um Ärger zu machen.

Am 26. April 2012 werden Ismail N. und Robert K. vor dem Landgericht Lüneburg wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren beziehungsweise zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Landgericht befindet die beiden Heranwachsenden für schuldig, im Juli 2011 in der Innenstadt von Uelzen einen 41 Jahre alten Mann bei einer nächtlichen Auseinandersetzung mit einer Bierflasche und Fußtritten schwer verletzt zu haben.

Während der Bundesgerichtshof, das oberste Gericht der Bundesrepublik Deutschland und damit die letzte Instanz in Zivil- und Strafverfahren, die von Ismail N. eingelegte Revision abgeschmettert hat und der 20-Jährige jetzt definitiv seine dreijährige Haftstrafe antreten muss, hat sich für Robert K. eine neue Entwicklung ergeben - wie unser Partnerportal az-online.de exklusiv berichtet.

zr

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