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Sabine Hellenbrandt (rechts) und ihr Begleiter Helmut Luchmann sind nach der geglückten Rettung erleichtert.

Frau hatte Todesangst

Deutsche überlebt Sturz in Gletscherspalte

Wellington - "Ich glaube, ich habe großes Glück gehabt": Eine deutsche Bergsteigerin freut sich über ihre Rettung nach einem 20 Meter tiefen Absturz in eine Gletscherspalte.

Nach dem Sturz in eine Gletscherspalte hat eine deutsche Bergsteigerin in Neuseeland den Tod vor Augen gehabt. „Ich bin 20 Meter tief gestürzt und lag auf dem Eis und dachte, dies könnte dein letzter Atemzug sein“, berichtete die 34-Jährige am Montag. Sie trat in einem Krankenhaus in Christchurch mit geschientem Arm und gegipstem Bein vor die Presse. „Ich glaube, ich habe großes Glück gehabt“, sagte sie.

Sabine Hellenbrandt war am 7. März beim Wandern im Gebiet des Fox-Gletschers auf der Südinsel ausgerutscht und in die Spalte gestürzt. „Ich konnte kaum glauben, dass sie so einen tiefen Sturz überlebt hat“, sagte ihr Begleiter, der deutsche Arzt Helmut Luchmann. „Ich sah, dass sie sich bewegte und rief nach ihr und war überglücklich, als sie antwortete.“

Er kletterte zu ihr hinab, versorgte sie notdürftig und wanderte dann weiter zu einer Hütte, um Alarm zu schlagen. Die Helfer kamen zügig, konnten die Frau aber wegen schlechten Wetters am gleichen Abend nicht mehr retten. Sie versorgten Hellenbrandt mit Wärmflaschen und warmen Getränken und harrten mit ihr bis zum Morgen aus. Sie wurde mit dem Hubschrauber nach Christchurch geflogen.

dpa

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