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Verunreinigtes OP-Besteck im Stuttgarter Katharinenhospital hat die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

Dreckiges OP-Besteck - Staatsanwalt ermittelt

Stuttgart - Verunreinigtes OP-Besteck im Stuttgarter Katharinenhospital hat die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Diese ermittelt wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung.

Das teilte eine Sprecherin der Behörde am Dienstag mit. Die Klinik hatte zuvor Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die „Bild“-Zeitung zitiert einen OP-Assistenten mit den Worten: „Wir hatten Knochensplitter an Skalpellen, Gewebereste an Wundhaken.“ Zahlreiche Operationen sollen daraufhin abgesagt und Videokameras installiert worden sein, um den Verdächtigen zu ermitteln.

„Seit dem Beginn des Ermittlungsverfahrens gab es keine derartigen Vorkommnisse mehr“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Das Klinikum wollte sich am Nachmittag in einer Pressekonferenz zu dem Fall äußern. Im Katharinenhospital werden pro Jahr mehr als 35.000 Patienten behandelt, es gibt 2000 Mitarbeiter und 25 OP-Säle.

dpa

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