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Bei Explosionen in Mumbai sind mehrere Menschen getötet worden.

Mumbai: Regierung glaubt an Terroranschlag

Neu Delhi - In der indischen Finanzmetropole Mumbai hat es am Mittwochabend (Ortszeit) mindestens drei Explosionen gegeben. Indiens Innenminister spricht von einem "koordinierten" Terroranschlag.

Bei der Explosion von drei Sprengsätzen in der indischen Finanzmetropole hat es am Mittwoch zahlreiche Opfer gegeben. Der Sender NDTV berichtete von 21 Toten und mindestens 120 Verletzten. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Das indische Innenministerium sprach von einem "koordinierten" Terroranschlag. “Es muss ein Bombenanschlag sein“, spekutlierte ein Minister im Fernsehen. Die Sicherheitskräfte wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

Die Polizei teilte mit, eine der Detonationen habe den Stadtteil Dadar im Süden der Metropole erschüttert. Außerdem gab es Explosionen am berühmten Juwelier-Basar und im Geschäftsviertel Opera House. Bei den Zielen handelt es sich um belebte Wohn- und Geschäftsviertel, wo zum Zeitpunkt der Detonationen am frühen Abend (Ortszeit) zahlreiche Menschen auf den Straßen unterwegs waren.

Im November 2008 waren bei einer mehrtägigen Terrorserie in Mumbai mehr als 170 Menschen getötet worden. Für die Tat macht die Regierung in Neu Delhi eine pakistanische Terrorgruppe verantwortlich.

Obama verurteilt Terroranschläge in Indien Washington

US-Präsident Barack Obama hat die Anschläge in der indischen Wirtschaftsmetropole Mumbai verurteilt. Es handele sich um verabscheuungswürdige, abscheuliche Terroranschläge. Seine Gedanken und Gebete seien mit den Verletzten und den Angehörigen der Opfer.

In der Erklärung hieß es weiter, die US-Regierung werde die Lage im Auge behalten, auch was die Sicherheit von US-Bürgern in Indien angehe, und die Bemühungen des Landes unterstützen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Clinton hält trotz Anschlägen an Indien-Reise fest Washington 

US-Außenministerin Hillary Clinton will ungeachtet der Bombenanschläge in Mumbai an ihrer für kommende Woche geplanten Indien-Reise festhalten. Solidarität mit Indien in seinem Kampf gegen den Terror zu zeigen sei wichtiger als je zuvor, erklärte Clinton in Washington. Die US-Außenministerin soll am Dienstag zu einer Reise nach Neu-Delhi und Chennai aufbrechen.

dpa/dapd

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