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Die Feuerwehr löscht einen Brand in der Altstadt von Konstanz. Der Schaden an den historischen Gebäuden geht in die Millionen.

Drei Häuser in Konstanzer Altstadt brennen

Konstanz - In der Konstanzer Altstadt ist am Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Betroffen sind drei historische Wohn- und Geschäftshäuser in der Fußgängerzone.

Bei einem Feuer in der Altstadt von Konstanz sind zwei Menschen verletzt worden, an drei historischen Häusern entstand ein Millionenschaden. Ein Wohn- und Geschäftshaus mit einem Schuhladen im Erdgeschoss wurde am Donnerstag komplett zerstört, wie die Polizei berichtete. Die Feuerwehr konnte mit einem Großeinsatz verhindern, dass sich die Flammen im dicht bebauten Zentrum unweit des historischen Rathauses weiter ausbreiteten. Rund 250 Helfer von Feuerwehr, Polizei und Rettungsorganisationen waren im Einsatz. Gegen 15 Uhr hatte die Feuerwehr das Feuer unter Kontrlle.

Die drei betroffenen historischen Gebäude seien allerdings stark einsturzgefährdet, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag. “Sie dürfen nicht mehr betreten werden, weil Lebensgefahr besteht.“ Bei einem der Häuser, in dem der Brand im oberen Wohnbereich ausgebrochen war, ist bereits der Giebel eingestürzt. Durch herumfliegende Trümmerteile wurde nach Polizeiangaben ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Damit hat sich die Zahl der Verletzten auf drei erhöht. Zwei Bewohner erlitten Verbrennungen. Die Brandursache ist bisher nicht bekannt.

Brand in der Altstadt von Konstanz.

Auch die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen schickte 40 Feuerwehrleute. Weitere kamen aus den umliegenden Gemeinden Reichenau und Allensbach. Der Schaden wurde auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt. Die Ursache des Feuers war zunächst nicht bekannt. “Wertvolle mittelalterliche Bausubstanz ist verloren“, sagte der Chef des Konstanzer Hochbauamts, Johannes Kumm, der Nachrichtenagentur dpa. Die betroffenen viergeschossigen Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die beiden Verletzten kamen ins Krankenhaus. Weitere Bewohner konnten sich unbeschadet in Sicherheit bringen.

Insgesamt verloren nach Feuerwehrangaben etwa ein halbes Dutzend Menschen ihr Dach über dem Kopf. Das Bürgeramt der Stadt suchte für sie Notunterkünfte. Der Alarm platzte am Morgen um kurz 08.00 Uhr mitten in den vorweihnachtlichen Einkaufstrubel. Ein Teil der Fußgängerzone wurde gesperrt. An den Absperrbändern blieben viele Menschen stehen und starrten fassungslos in die gewaltige Qualmwolke.

dpa

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