+
Ein bei dem Anschlag in Kabul zerstörtes NATO-Fahrzeug.

Terror in Kabul

Selbstmordanschlag: Drei Isaf-Soldaten getötet

Kabul - Ein Selbstmordattentäter der Taliban hat in der afghanischen Hauptstadt Kabul drei Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf mit in den Tod gerissen.

Die Nato-geführte Isaf teilte mit, der Angreifer habe sich in einem Auto in die Luft gesprengt. Die Schutztruppe machte wie üblich keine Angaben zur Nationalität der Opfer. Ein Bundeswehr-Sprecher sagte, es gebe keine Erkenntnisse, dass Deutsche betroffen seien.

Der Sprecher der Kabuler Polizei, Haschmat Staniksai, sagte, acht Insassen eines Minibusses seien bei der Detonation verwundet worden. Der Angriff habe einem Isaf-Konvoi im Osten der Stadt gegolten. Die Taliban bekannten sich zu der Tat.

Am Mittwoch vorvergangener Woche war die Bundeswehr in Kabul zum Ziel eines Selbstmordanschlags geworden. Dabei waren zwei Soldaten leicht verletzt worden. In Kabul ist nur noch ein kleines Kontingent deutscher Soldaten stationiert. Die Mehrheit der Truppe ist in Nordafghanistan eingesetzt.

Top-Terrorristen der Al-Kaida

Top-Terrorristen der Al-Kaida

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Camperin vergewaltigt: Angeklagter bestreitet Vorwürfe
Der brutale Überfall auf ein campendes Paar in der Nähe von Bonn sorgte vor einem halben Jahr für Aufsehen. Nun steht der mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht. Er …
Camperin vergewaltigt: Angeklagter bestreitet Vorwürfe
Oktoberfest 2017: „Sichere Wiesn“ - nicht nur verlorene Schlüssel und verpasste Züge
116 Mädchen und Frauen haben sich in der ersten Wiesn-Woche hilfesuchend an eine spezielle Anlaufstelle des Oktoberfestes gewandt - genauso viele wie im vergangenen Jahr.
Oktoberfest 2017: „Sichere Wiesn“ - nicht nur verlorene Schlüssel und verpasste Züge
Todes-Drama auf der A67: Zeugen schildern Geschehnisse anders
Zwei Tage nach dem Geisterfahrer-Unfall bei Rüsselsheim werden neue Details bekannt. Das Drama mit drei Toten ereignete sich anders als zunächst gedacht - doch viele …
Todes-Drama auf der A67: Zeugen schildern Geschehnisse anders
Nach Erdbeben: Suche nach Verschütteten in Mexiko-Stadt dauert an
Nicht ganz eine Woche liegt das schwere Erdbeben in Mexiko zurück. Die Suche nach Verschütteten dauert in der Hauptstadt Mexiko-Stadt noch immer an.
Nach Erdbeben: Suche nach Verschütteten in Mexiko-Stadt dauert an

Kommentare