Tödliche Geisterfahrt nach Jackpotgewinn: Urteil

Wiesbaden - Weil er nach einem Jackpotgewinn in einer Spielbank im Alkohol- und Drogenrausch einen Menschen totgefahren hat, ist ein Mann wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden. 

Das Landgericht Wiesbaden verurteilte den 51-Jährigen am Mittwoch zu drei Jahren Gefängnis. Der Mann war als Geisterfahrer auf die A3 geraten. Sechs weitere Menschen wurden bei dem Unfall im November 2011 nahe Idstein im Taunus verletzt. Stunden vor dem Unfall hatte er in der Wiesbadener Spielbank über eine halbe Million Euro gewonnen. Danach feierte er auf einer langen Irrfahrt ohne Schlaf mit Freunden den Gewinn und zahlte bei Bekannten Schulden ab.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

62-Jähriger trinkt auf Weingut aus Weinflasche - und stirbt
Ein schreckliches Unglück schockiert die Bewohner in Eichstetten (Baden-Württemberg).
62-Jähriger trinkt auf Weingut aus Weinflasche - und stirbt
Hurrikan "Maria" trifft Dominica schwer
Nach Hurrikan "Irma" wütet nun "Maria" in der Karibik. Auf der Insel Dominica trifft der Sturm auf Land. Sein nordwestlicher Kurs könnte das US-Außengebiet Puerto Rico …
Hurrikan "Maria" trifft Dominica schwer
17-Jährige geht feiern, lässt ihr Baby eine Woche lang allein - es verhungert
Jetzt muss sie ins Gefängnis: Eine 17-jährige Mutter hat ihr Baby eine Woche lang allein gelassen - es starb. Ihre Begründung für die grausame Tat ist kaum zu glauben.
17-Jährige geht feiern, lässt ihr Baby eine Woche lang allein - es verhungert
Nobels Dynamit: Grundstein für "Pulverkammer" an der Elbe
Vor 150 Jahren ließ sich Alfred Nobel seine bekannteste Erfindung patentieren: das Dynamit. Der Explosivstoff veränderte die Welt, aber ganz besonders einen kleinen Ort …
Nobels Dynamit: Grundstein für "Pulverkammer" an der Elbe

Kommentare