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Polizisten am Tatort auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Greifswalder Straße. Foto: Monika Skolimowska

Mordkommission ermittelt

Attacke in Berliner S-Bahn - zwei Mexikaner schwer verletzt

Zwei Mexikaner werden von einem Unbekannten in der Berliner S-Bahn schwer verletzt, ihre Begleiterin erleidet einen Schock. Weshalb kam es zu dem Vorfall am Samstagmorgen?

Berlin (dpa) - Zwei junge Touristen aus Mexiko sind in einer S-Bahn in Berlin von einem Unbekannten mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden - eine Begleiterin aus Deutschland erlitt einen Schock. Das sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag.

"Es besteht keine Lebensgefahr." Die drei Menschen wurden demnach am Samstagmorgen in einem Zug der Linie S41 von dem Mann angegriffen. Zuvor sollen sie mit ihm in Streit geraten sein.

Der Vorfall ereignete sich demnach um kurz vor 6.00 Uhr in einem Zug der Ringbahn. Zwischen den Bahnhöfen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße stach der Angreifer "mit einem unbekannten Stichwerkzeug" auf die beiden 19 und 21-jährigen Männer ein. Sie mussten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Dort seien sie operiert worden. Der S-Bahn-Verkehr rund um die Station Greifswalder Straße kam über eine Stunde lang zum Erliegen. Am Mittag hatte sich der Bahnverkehr wieder normalisiert.

Der Angreifer konnte unerkannt fliehen. Warum er auf die Männer einstach und wie die Tat genau ablief, war nach Polizeiangaben vom Samstagnachmittag noch unklar. Die Mordkommission ermittelt. Die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." hatten online berichtet.

Auf Bildern und Videos beider Blätter war zu sehen, wie Rettungskräfte die Verletzten auf Rettungstragen aus den Zügen holten. Polizisten sicherten den abgesperrten Bahnsteig. Vor dem Bahnhof standen Rettungswagen mit Blaulicht.

PM der Polizei

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