+
Fünf vor Zwölf war's, jetzt ist es zwei Minuten später in Sachen Weltuntergang.

Doomsday Clock eingestellt

Drei Minuten zum Weltuntergang

München - Es ist drei vor Zwölf - zumindest wenn es nach den Forschern des Bulletin of the Atomic Scientists geht. Die haben die Weltuntergangsuhr vorgestellt.

Oh je! Man kennt ja den Spruch "Jetzt ist es aber fünf vor Zwölf!" Dreiste Lüge! Jetzt ist es nämlich schon drei vor Zwölf. Wissenschaftler haben die "Weltuntergangsuhr" jetzt diese zwei Minuten vorgestellt.

Der Grund? 2014 sei einfach ein schlechtes Jahr gewesen. Gründe wie der Klimawandel und die Aufrüstung spielen bei der Bewertung eine Rolle. Wissenschaftler verschiedener Richtungen geben zusammen die Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists heraus - und das Einstellen der "Doomsday Clock" ist seit 1947 lange Tradition.

2014er Gefahrenstufe gab es zuletzt 1984

In ihrem Artikel sprechen sie die Bürger der Welt an - mit dem Aufruf, ihre Staatschefs inständig zu bitten, etwas zu unternehmen. Weil die Bedrohung aus "Bulletin"-Sicht für die ganze Menschheit besteht.

Kurz nach dem Weltkrieg stand die Uhr auf sieben vor Zwölf, 1953 - zur Zeit der atomaren Aufrüstung - sogar schon auf zwei Minuten vor Zwölf. Am Gefahrlosesten sahen die Forscher 1991 - da war der Zeiger ganze 17 Minuten weg. Die 2014er Gefahrenstufe gab es zuletzt 1984, als die Kommunikation zwischen den USA und der Sowjetunion auf Eis lag.

ahi

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mexiko-Erdbeben: "Frida"-Wunder bleibt aus
Es ist für Behörden und Medien kein Ruhmesblatt. Nach dem Erdbeben in Mexiko war von einem in einer eingestürzten Schule vermissten Mädchen namens "Frida Sofía" die Rede …
Mexiko-Erdbeben: "Frida"-Wunder bleibt aus
Brandschutzexperte verteidigt Hochhaus-Räumung in Dortmund
Schon lange gilt ein Wohnkomplex für 800 Menschen in Dortmund als Problemfall - nun wurde er komplett geräumt. Die Eigentümerin hält die Maßnahme für unangemessen. Ein …
Brandschutzexperte verteidigt Hochhaus-Räumung in Dortmund
Sommerbilanz: Jeden vierten Stau gab es in Bayern
München (dpa) - Bayern ist das Stauland Nummer eins. Ein Viertel aller Staus (25 Prozent) bundesweit mit mehr als zehn Kilometern Länge braute sich in diesem Sommer im …
Sommerbilanz: Jeden vierten Stau gab es in Bayern
Hurrikan "Maria" wütet in der Karibik
Puerto Rico ist durch Hurrikan "Maria" schwer verwüstet worden - US-Präsident Donald Trump sagt, die Insel sei ausradiert und kündigt einen Besuch an. Viele Regionen …
Hurrikan "Maria" wütet in der Karibik

Kommentare