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Zu der Kollision war es kurz vor Mitternacht zwischen den Anschlussstellen Borchen und Paderborn-Mönkeloh gekommen. Foto: Marc Köppelmann

Hinweise auf Falschfahrer

Drei Tote bei Unfall auf der A33

Auf einer Autobahn bei Paderborn prallen zwei Fahrzeuge frontal zusammen, drei Menschen sterben. Vermutlich war ein Falschfahrer für den Crash verantwortlich. Doch viele Fragen sind noch offen.

Paderborn (dpa) - Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Autobahn bei Paderborn sind drei Menschen ums Leben bekommen - einer von ihnen war vermutlich ein Falschfahrer.

Ein Zeuge habe ausgesagt, dass er nur mit Glück nicht selbst mit dem Falschfahrer kollidiert sei, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Festlegen wollte sich die Polizei auf die Unfallursache aber noch nicht. Wenn sich der Verdacht bestätigt, wäre es der vierte tödliche Falschfahrerunfall auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen seit September.

Ein Sachverständiger müsse nun feststellen, welches der beiden Autos in der Nacht zum Montag möglicherweise in falscher Richtung auf der Autobahn unterwegs war, sagte die Sprecherin. "Wir schließen noch nichts aus - auch einen Suizid nicht."

In dem einen Auto saß ein 44-Jähriger aus Pforzheim in Baden-Württemberg. In dem anderen war ein 31-Jähriger mit einer Beifahrerin unterwegs, die zunächst nicht identifiziert werden konnte. Alle drei starben noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Autos konnten nicht mehr ausweichen und fuhren in die verunglückten Autos. Schwer verletzt kamen eine 23-Jährige aus Gotha in Thüringen und eine 20-Jährige aus Herford in ein Krankenhaus.

Die Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Borchen und Paderborn-Mönkeloh blieb bis zum Morgen in beide Richtungen gesperrt, damit Einsatzkräfte die demolierten Fahrzeuge bergen konnten. Stundenlang sicherte die Polizei Spuren, um das Geschehen möglichst genau rekonstruieren zu können.

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