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Rüsselsheim

Geisterfahrer auf der Autobahn - drei Tote

Bei einem schweren Unfall mit einem Falschfahrer am Autobahndreieck Rüsselsheim haben am Samstagabend drei Menschen ihr Leben verloren.

Rüsselsheim -  Der Falschfahrer - ein 34-Jähriger am Steuer eines Klein-Lkw - wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt, vier weitere Menschen kamen mit leichten Blessuren davon.

Warum wendete der Falschfahrer seinen Kleinlaster?

Der Lkw-Fahrer war an der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost auf die A 67 aufgefahren, hatte dann jedoch wegen eines Staus gewendet. Anschließend fuhr der Kleinlaster mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur dem Verkehr entgegen. 

Dabei kollidierte er mit zwei Fahrzeugen - einem Auto aus den Niederlanden, in dem ein Mann und zwei Frauen ums Leben kamen, und einem weiteren Pkw, dessen vier Insassen leichte Verletzungen davontrugen. Nach dem Zusammenstoß überschlug sich der Kleinlaster. 

Der 34-jähriger Fahrer aus Polen wurde eingeklemmt und später mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Mann konnte zunächst nicht befragt werden, wie ein Polizeisprecher am Sonntagnachmittag sagte. 

Die Hintergründe seines Verhaltens waren daher unklar. Ermittelt werde "in alle Richtungen", sagte der Sprecher. Dabei werde auch geprüft, ob der Fahrer Alkohol im Blut hatte.

Anfang August 2017 hatte ein Geisterfahrer einen Frontalcrash im Schweizer Lungern-Tunnel verursacht. Bei dem Unfall gab es acht Verletzte.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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