Drei Tote bei Bombenexplosion im Süden der Philippinen

Manila - Bei einer Bombenexplosion sind in der Nähe einer US-Einrichtung im Süden der Philippinen am Donnerstag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 13 wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe des Büros der amerikanischen Entwicklungshilfeorganisation USAID in Zamboanga City, rund 900 Kilometer südlich von Manila.

Unter den Verletzten waren nach Polizeiangaben vier Ingenieure, die an einemUSAID-Projekt arbeiteten. "Dies war ein Terrorakt", sagte ein Armeesprecher.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. In der Stadt sind nach Überzeugung der Sicherheitskräfte die Terrororganisationen Abu Sayyaf und Jemaah Islamiyah aktiv. Im Süden der Philippinen kämpfen militante Gruppe seit Jahren für einen unabhängigen muslimischen Staat. Das Land ist überwiegend katholisch.

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