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Ritual: Trotz vieler Proteste wurden in Nepal Tausende Tiere geopfert.

Behörden melden

Drei Tote nach Opferfest in Nepal

Kathmandu - Beim hinduistischen Opferfest Gadhimai in Nepal sind drei Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Samstag mit.

Ein Mann wurde von der Menschenmenge erdrückt, eine Frau starb an Asthma, und ein Kleinkind sei erfroren.

Trotz zahlreicher Proteste von Tierschützern mussten Tausende Tiere bei dem alle fünf Jahre stattfindenden Fest ihr Leben lassen. Sie verbluten qualvoll. Am Freitag wurden etwa 5000 Wasserbüffel zur Schlachtbank geführt, am Samstag wurden Hunderte Ziegen, Hühner, Enten oder Tauben getötet. Im Jahr 2009 wurden schätzungsweise 50.000 Wasserbüffel getötet.

Viele Besucher reisen aus Indien an. Gefeiert wird zu Ehren der Göttin Gadhimai an einem Tempel in Bariyarpur. Die Schlachtung findet nur an zwei Tagen statt, das Fest dauert etwa einen Monat. Tierschützer üben seit Jahren Druck auf Nepals Regierung aus und fordern, das Schlachten einzuschränken.

dpa

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