Dreijährige legt Feuer: Zwölf Menschen sterben

Peking - Eine Dreijährige hat offenbar ein verheerendes Feuer in einer illegalen Nähfabrik in China ausgelöst, bei dem zwölf Menschen getötet wurden.

Das Kleinkind spielte mit einem Zigarettenanzünder und steckte damit mehrere Schwämme in Brand, die dann die ganze Werkstatt in Flammen setzten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Zu der Katastrophe kam es den Angaben zufolge in der vergangenen Woche in Junbu in der südlichen Provinz Guangdong. Die nicht angemeldete Nähfabrik lag in einem Wohngebäude. Der Besitzer habe sich inzwischen den Behörden gestellt, er habe auch gegen zahlreiche Brandschutzauflagen verstoßen, meldete Xinhua. So seien etwa nicht genug Notausgänge vorhanden gewesen.

Bei dem Brand kamen zwölf Menschen ums Leben, viele andere wurden verletzt. Xinhua zufolge wurden die Familien der Opfer entschädigt.

In China kommt es immer wieder zu schweren Unglücken an Arbeitsplätzen, vor allem in Kohlebergwerken und Kleiderfabriken. Im Juni waren bei einem Feuer in einem Geflügelbetrieb 120 Menschen ums Leben gekommen - es war der tödlichste Großbrand in China seit mehr als zehn Jahren.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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