Waffenhändler von OEZ-Amoklauf zu sieben Jahren Haft verurteilt

Waffenhändler von OEZ-Amoklauf zu sieben Jahren Haft verurteilt
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Das Mädchen war in den Bautzener Stausee gefallen.

In Stausee gefallen

Dreijährige stirbt um ein Haar bei Kita-Ausflug

Bautzen - Beim Ausflug einer Kindergartengruppe ist in Sachsen ein drei Jahre altes Mädchen in ein Becken nahe einem Stausee gefallen. Als die Kindergärtnerin sie entdeckte, trieb die Kleine leblos im Wasser.

Das Mädchen war nach Angaben der Polizei am Donnerstag mit ihrer Gruppe auf einem Ausflug bei Oehna gewesen. Als die Gruppe aufbrechen wollte, stellten die Betreuer beim Durchzählen fest, dass das Mädchen und ein gleichaltriger Junge fehlten. Die Kindergärtner brachten die anderen Kinder nach Hause und suchten das Gelände nach den Vermissten ab. Ein Radfahrer sagte den Betreuern, er habe in der Nähe zwei Kinder auf einer Treppe am Wasser spielen sehen.

Eine 59 Jahre alte Kindergärtnerin fand den Jungen kurz darauf am Ufer und entdeckte das Mädchen leblos im Wasser treiben. Sie sprang in den See, holte das Mädchen ans Ufer und begann sofort mit der Wiederbelebung, wie die Polizei mitteilte. Mit einem Hubschrauber brachten Rettungskräfte das Kind in eine Spezialklinik.  Sein Zustand war nach Polizeiangaben lebensbedrohlich. Unklar war, wie lange das Kind bereits im Wasser lag.

Die 59-jährige Erzieherin und der kleine Junge erlitten einen Schock und wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Die anderen beiden Erzieherinnen hatten die übrigen Kinder zuvor zurück in die Kita gebracht.

Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte und ob die drei Begleiter der Kindergartengruppe ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Für die Ermittlungen sucht die Polizei nach dem Radfahrer, der die Gruppe auf die spielenden Kinder hingewiesen hat. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

dpa/afp

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