Polizei muss einschreiten

Dreijähriges Kind alleine im Zug unterwegs

Hildesheim - Ein dreijähriges Mädchen ist in Niedersachsen unfreiwillig alleine mit der Bahn gefahren.

Der Regionalzug setzte sich am Mittwoch in Goslar in Bewegung, als der Vater und seine zweite Tochter noch auf dem Bahnsteig standen. Die Polizei nahm die Dreijährige in Hildesheim in Empfang.

Der 44-Jährige habe die kleine Luljeta in Goslar in den Zug gesetzt, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei. Anschießend wollte der Vater weiteres Gepäck und seine zweite Tochter vom Bahnsteig holen. In diesem Augenblick schlossen sich die Türen und der Zug fuhr mit dem kleinen Mädchen ab.

Der Vater alarmierte die Polizei, die ihrerseits den Zugbegleiter informierte. „Unterdessen hatte sich schon eine Reisende des verstörten kleinen Mädchens angenommen“, sagte der Polizeisprecher. Als die Kleine dann während der Fahrt mit ihrem Vater telefonieren konnte, sei das Kind beruhigt gewesen.

In Hildesheim nahm die Bundespolizei die Dreijährige mit zur Wache und hielt sie mit Getränken und aus der Weihnachtszeit übriggebliebenem Süßwaren bei Laune. Bald darauf konnte der Vater, der mit einem Taxi hinterhergefahren war, seine Tochter in die Arme schließen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erdrutsch im Kongo: Mindestens 40 Menschen sterben
Bei einem Erdrutsch aufgrund starkem Regen im zentralafrikanischen Kongo sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen.
Erdrutsch im Kongo: Mindestens 40 Menschen sterben
Zugbegleiterin wird von Regionalbahn überrollt - und stirbt
Eine Zugbegleiterin ist im Bahnhof in Amstetten (Baden-Württemberg) von einem Zug überrollt und tödlich verletzt worden.
Zugbegleiterin wird von Regionalbahn überrollt - und stirbt
Vor fahrenden Zug gestürzt: Psychisch kranke Schwangere reißt drei Kinder mit in den Tod
Eine psychisch kranke Schwangere hat sich in Rumänien vor einen fahrenen Zug gestürzt und ihre drei kleinen Kinder mit in den Tod gerissen.
Vor fahrenden Zug gestürzt: Psychisch kranke Schwangere reißt drei Kinder mit in den Tod
Mit 210 statt 50 durch die Stadt - Hamburger Polizei stoppt Raser
Der Fahrer hatte es eilig: Er war mit 210 statt 50 Stundenkilometer in der Hamburger Stadt unterwegs. Die Polizei konnte den jungen Raser auf der Köhlbrandbrücke stoppen.
Mit 210 statt 50 durch die Stadt - Hamburger Polizei stoppt Raser

Kommentare