Kein Fraktionszwang: Merkel gibt Abstimmung über Ehe für alle frei

Kein Fraktionszwang: Merkel gibt Abstimmung über Ehe für alle frei
+
Rettungswagen im Einsatz. Bei lediglich knapp einem Fünftel aller Rettungseinsätze liegt tatsächlich ein Notfall vor. Foto: Nicolas Armer/Archiv

DRK: Viele Rettungseinsätze sind keine wirklichen Notfälle

Berlin (dpa) - Nur bei rund 22 Prozent der Rettungseinsätze des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) liegt tatsächlich ein Notfall vor. Das habe eine Untersuchung innerhalb des Vereins ergeben, sagte der Teamleiter Rettungsdienst beim DRK-Generalsekretariat, Wolfgang Kast, der Deutschen Presse-Agentur.

"Die Leute melden sich vermehrt unter der Notrufnummer 112, obwohl sie keinen Notfall haben", erklärte Kast. Zwar bedeute das nicht, dass in solchen Fällen keine medizinische Versorgung notwendig sei - es handle sich aber nicht um einen lebensbedrohlichen Zustand.

Insgesamt sei die bundesweite Zahl der Rettungseinsätze in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen, sagte Kast. Woran das liege, könne aber nicht genau benannt werden, da das DRK dazu keine Daten sammle. "Da kann man nur spekulieren." Bundesweit arbeiteten 2013 nach den aktuellsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik rund 52 000 Menschen für die Rettungsdienste in Deutschland.

Infos zum DRK-Rettungsdienst

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Stromausfall: 67.000 Haushalte ohne Saft 
Nichts geht mehr! In Berlin mussten am Dienstag rund 67.000 Haushalte und 4000 Gewerbe vorübergehend ohne Strom auskommen. Menschen steckten in Aufzügen fest.
Stromausfall: 67.000 Haushalte ohne Saft 
Polizisten sollen 36-Jährigen verprügelt haben
Polizisten sollen einen 36-Jährigen in Niedersachsen verprügelt haben. Nun laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen sie.
Polizisten sollen 36-Jährigen verprügelt haben
Droht Whatsapp-Nutzern eine Abmahnwelle?
Ein Gerichtsurteil hat klargestellt: Wer Whatsapp nutzt, verstößt gegen geltendes Recht. Nun fürchten manche eine Abmahn-Welle. 
Droht Whatsapp-Nutzern eine Abmahnwelle?
Festnahmen bei Großrazzia gegen Mitglieder von Rockergruppe
Am Dienstag führten Polizei und Staatsanwaltschaft einen großen Schlag gegen die Rockergruppe „Osmanen Germania“ aus. Es kam zu fünf Festnahmen.
Festnahmen bei Großrazzia gegen Mitglieder von Rockergruppe

Kommentare