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Vier Menschen wurden bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in Ägypten getötet.

Touristen gestorben

Dschihadisten bekennen sich zu Bus-Anschlag

Kairo - Eine Dschihadisten-Gruppe hat sich zu dem tödlichen Anschlag auf einen Touristenbus in Ägypten bekannt. Die Gruppe hat schon mehrere Attentate auf der Sinai-Halbinsel verübt.

Zwei Tage nach dem tödlichen Anschlag auf einen Touristenbus auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel hat sich eine Dschihadisten-Gruppe zu der Tat bekannt. Die Organisation Ansar Beit al Makdess erklärte am Dienstag auf einer einschlägigen Website von Islamisten, ein Selbstmordattentäter habe den Anschlag verübt. Die Gruppe hat sich bereits zu zahlreichen Attentaten auf der Sinai-Halbinsel bekannt, bislang waren aber stets Sicherheitskräfte ihr Ziel.

Am Sonntag hatte sich am Grenzübergang Taba zwischen Israel und dem Sinai ein Selbstmordattentäter vor einem Bus in die Luft gesprengt. Drei südkoreanische Insassen - Mitglieder einer Kirchengruppe - sowie der ägyptische Fahrer wurden getötet.

Tat international scharf verurteilt

Die Tat war international scharf verurteilt worden. Die Dschihadisten wollen sich mit der Gewalt für das harte Vorgehen der Regierung gegen Anhänger des im vergangenen Juli gestürzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi rächen.

Das letzte tödliche Attentat auf Touristen in Ägypten wurde im Februar 2009 verübt, als in der Kairoer Altstadt eine Französin bei einem Granatangriff starb. In den Jahren 2004 bis 2006 wurden hingegen bei Anschlägen in den Badeorten im Süden des Sinai zahlreiche Ägypter und ausländische Touristen getötet.

Den verheerendsten Angriff in Ägypten gab es 1997, als militante Islamisten im Pharaonen-Tempel von Luxor im Süden des Landes dutzende Touristen erschossen.

afp

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