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Melanie Müller.

10.000 Besucher erwartet

Dschungelkönigin kommt zum Nacktrodeln

Cochstedt - Auf dem Flughafen Cochstedt wird der „Nacktrodel-Weltmeister“ gekürt. Höhepunkt ist der Auftritt der amtierenden „Dschungelkönigin“, Melanie Müller, die sich nackt auf den Schlitten wagen will.

So gut wie splitternackt auf Kufen die Piste hinab: Rund 10 000 Schaulustige werden am Samstag zum Nacktrodeln auf dem Flughafen Cochstedt erwartet. Während im russischen Sotschi die Olympia-Athleten um Goldmedaillen ringen, wird unweit von Magdeburg der „Nacktrodel-Weltmeister“ gekürt.

Die Prominenteste unter den rund 30 Teilnehmern auf dem Schlitten ist Melanie Müller, die amtierende „Dschungelkönigin“. Sie ging vor zwei Wochen aus der achten Staffel der RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ als Siegerin hervor. Auch „Mr. Germany“ Oliver Sanne (27) und die Nacktrodel-Titelverteidigerin Mia-Julia (Ex-Erotikstar Mia Magma, 27) haben ihr Kommen zugesagt, wie der Radiosender 89.0 RTL als Veranstalter sagt. Gerodelt wird so schnell es geht und im K.o.-System, bis jeweils ein Mann und eine Frau als Sieger feststehen. Mehr als knappe Höschen sind beim Nacktrodeln nicht erlaubt.

Ursprünglich sollte das Nacktrodeln wieder im Oberharzer Ferienort Braunlage in Niedersachsen stattfinden. Doch das warme Wetter machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Zwar wäre auch dort Kunstschnee möglich gewesen, doch der geplante Großraumparkplatz wäre nur bei Frost nutzbar gewesen, erläuterte Sprecher André Gierke.

Am Flughafen Cochstedt herrschten dagegen ideale Bedingungen: Auf dem ehemaligen sowjetischen Militärgelände stünden ausreichend Parkplätze für Besucher zur Verfügung. Die erwarteten frühlingshaften Temperaturen am Wochenende seien auch kein Beinbruch. „Der Schnee hält auch noch bei plus 35 Grad“, sagte Gierke. Bereits am Donnerstag sei die sieben Meter hohe und 25 Meter lange Rampe mit Kunstschnee bedeckt gewesen.

Zuletzt gab es die „Nacktrodel-Meisterschaft“ 2012. Damals seien rund 25 000 Menschen gekommen, weitere 5000 Menschen blieben im Stau auf Zufahrtswegen hängen, berichtete Gierke. Die Menschenmasse sei kaum mehr zu bewältigen gewesen. Deshalb habe man im vergangenen Jahr auf die Veranstaltung verzichtet und an neuen Konzepten gearbeitet. Dazu gehört etwa auch, dass der Eintritt nicht mehr kostenlos ist, sondern Tickets für 12 Euro gekauft werden müssen.

dpa

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