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Gerade junge Leute nutzen das Internet intensiv – eine DSL-Flatrate ist da angeraten.

DSL-Flatrates: So kommen Sie schnell ins Internet

Kennen Sie noch das Quäken und Surren eines V.90-Modems? Diese langsame Art der Datenübertragung im Internet ist längst passé. Inzwischen surfen die meisten User mit DSL. Flatrates machen das Internet für jedermann erschwinglich. Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat.

Schnelle Leitung für Daten

DSL bedeutet Digital Subscriber Line, also Digitaler Teilnehmeranschluss. Genauer ist damit eine ganze Reihe bestimmter, sehr schneller Übertragungsstandards gemeint. Sie machen es möglich, Daten mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) durch eine Kupferleitung zu jagen. Bei einem Modem war das früher nur mit bis zu 56 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) möglich. Spätere ISDN-Anschlüsse ermöglichten immerhin bereits Datenfluss durch zwei Leitungen mit je 64 Kbit/s. Abgerechnet wurde nach Online-Zeit. Das käme Sie heute teuer zu stehen. Denn Internetseiten werden immer aufwändiger. Sie enthalten viele Bilder und Videos, die mit einer langsamen Leitung lange Downloadzeiten brauchen. Ein schneller DSL-Anschluss, der per Flatrate abrechnet, ist darum heute der wünschenswerte Standard.

DSL-Flatrates mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten

Inzwischen bieten viele Telekommunikationsunternehmen wie die Telekom, 1&1 oder Vodafone eine große Auswahl an DSL-Flatrates an. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch die Übertragungsgeschwindigkeit. Bei den meisten Anbietern stehen Verträge ab 6.000 Kbit/s bis zu 50.000 Kbit/s und darüber zur Auswahl. Je schneller der Anschluss sein soll, umso teurer wird er. Die Flatrate ermöglicht es Ihnen, unabhängig von der Datenmenge, die Sie hin- und herschicken oder downloaden, zu einem Festpreis zu surfen. Anders als bei einer Handy-Datenflatrate wird das Internet zu Hause nicht nach einer bestimmten Datenmenge im Tempo gedrosselt. Die angegebenen Geschwindigkeiten sind übrigens Maximalwerte. Wie schnell Ihr DSL-Anschluss in Wahrheit ist, können Sie mit einem Speedtest aus dem Internet überprüfen.

Internet und Telefon in einem Vertrag

Eine DSL-Flatrate lohnt sich für Sie, wenn Sie regelmäßig online sind. Sie ist dann meist günstiger als ein volumenbasierter Vertrag. Dazu kommt, dass ein Flatrate-Vertrag meistens auch den Festnetz-Telefonanschluss und eine Telefonflatrate ins deutsche Festnetz beinhaltet. So zahlen Sie für Anrufe innerhalb des Festnetzes keine Gebühren. Je nach Anbieter gilt das auch für Telefonate ins Mobilfunknetz oder gar ins Ausland.

Wenn Sie mit einer DSL-Flatrate ins Internet gehen wollen, fragen Sie vorher bei Ihrem Telekommunikationsanbieter nach, ob diese Technik in Ihrer Gegend überhaupt verfügbar ist. Denn längst nicht alle Kommunen oder Straßenzüge sind an das schnelle Internet angeschlossen. Wenn es in Ihrer Nachbarschaft noch keinen solchen Anschluss gibt, informieren Sie sich, ob es andere Möglichkeiten gibt, schnell ins Netz zu kommen. DSL wird inzwischen auch über Kabelfernsehen, Funk oder Satellit angeboten. Das kann aber teurer sein als eine DSL-Flatrate über die Telefonleitung.

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