Straßenbahn und Menschen in der Nordstraße, Einkaufsstraße in Düsseldorf Pempelfort
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Eine Arzthelferin in Düsseldorf infizierte sich mit der hochansteckenden britischen Coronavirus-Variante (Symbolbild).

Trotz Corona-Symptomen gearbeitet

Arzthelferin infizierte sich mit hochansteckender Corona-Mutation – bis zu 600 Patienten müssen in Quarantäne

Eine Arzthelferin in Düsseldorf infizierte sich mit der hochansteckenden britischen Coronavirus-Variante. Das Gesundheitsamt arbeitet mit Hochdruck daran, ihre Kontaktpersonen zu erreichen: Mittlerweile sind es bis zu 600, vornehmlich Patienten der Arztpraxis, in der sie arbeitete.

Düsseldorf – Das Gesundheitsamt in Düsseldorf* hat seit dem Wochenende alle Hände voll zu tun. Der Grund: Am Freitag war eine Arzthelferin positiv auf die hochansteckende und gefährlichere britische Coronavirus Mutation B.1.1.7 getestet worden. Trotz augenscheinlicher Krankheitssymptome arbeitete die Medizinische Fachangestellte bis zuletzt in einer Arztpraxis im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort weiter.

Das Gesundheitsamt ging zunächst davon aus, dass sie mit bis zu 450 Menschen – überwiegend Patienten der Praxis – Kontakt hatte. Jetzt bestätigte eine Sprecherin der Stadt Düsseldorf 24RHEIN.de*, dass die Zahl der Kontakte noch deutlicher höher liegt: „Von der Arztpraxis wurden mittlerweile durch Nachmeldungen rund 600 mögliche Kontaktpersonen benannt.“ 

Diese Kontakte müssen nun von Gesundheitsamt und Ordnungsamt angerufen werden – alle müssen vorsorglich in Quarantäne. Auch die Arztpraxis, in der die infizierte Frau arbeitet, wurde bis auf Weiteres geschlossen. Wie 24RHEIN.de berichtet, wurden bis Montagmittag etwa 60 Prozent der Menschen erreicht, mit denen die mit der Corona-Mutation B.1.1.7 infizierte Arzthelferin Kontakt hatte. (KEM) *24RHEIN.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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