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Bauarbeiter stehen am 27.09.2013 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) vor der Baustelle des "Kö-Bogens". Ein Feuer hat in der Nacht zu Freitag in der fast fertiggestellten Düsseldorfer Luxus-Geschäftsmeile "Kö-Bogen" gewütet und erhebliche Zerstörung angerichtet.

Politischer Hintergrund?

Feuer in "Kö-Bogen" war wohl Brandstiftung

Düsseldorf - Das Feuer im Düsseldorfer "Kö-Bogen" wurde wohl absichtlich gelegt. Das haben Ermittler herausgefunden. Sie gehen von einem politischen Hintergrund aus und haben eine Belohnung ausgesetzt.

Ein Feuer im Düsseldorfer Prestigebau „Kö-Bogen“ ist Ermittlern zufolge vorsätzlich gelegt worden und hat möglicherweise einen politischen Hintergrund. Das teilte die Polizei am Montag mit. In dem umstrittenen, rund 300 Millionen Euro teuren Komplex von Star-Architekt Daniel Libeskind hatte es in der Nacht zum Freitag gebrannt. Der Komplex mit 40.000 Quadratmetern Fläche soll trotz des Feuers am 17. Oktober offiziell eröffnet werden.

Das Renommierprojekt ist umstritten. Kritiker sprechen von „Investoren-Architektur“. Bereits das Richtfest wurde von Protesten begleitet. Angesichts steigender Mieten warfen Demonstranten der städtischen Baupolitik soziale Schieflage vor. Erst am vergangenen Wochenende gab es Proteste gegen den Mietenanstieg in Düsseldorf.

Zwei Feuerwehrleute waren bei den Löscharbeiten verletzt worden. Beobachter gehen von einem Millionenschaden aus. Am Brandort war ein Flugblatt mit politischem Inhalt gefunden worden. Der Staatsschutz ist in die Ermittlungen eingebunden. Die Ermittler setzten am Montag 1000 Euro Belohnung für Hinweise zur Aufklärung der Tat aus.

dpa

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