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Mit Maschinenpistolen bewaffnete Räuber haben in Düsseldorf einen Geldtransport überfallen. Kurze Zeit später wurde ein brennendes Auto gefunden, bei dem es sich um den Fluchtwagen  handeln könnte.

Ausgebranntes Auto entdeckt

Wieder ein Geldtransporter überfallen

Düsseldorf - Gangster überfallen in Düsseldorf einen Geldtransport, kurze Zeit später brennt ein Auto. Die Serie solcher Überfälle im Rheinland ist um einen Fall länger geworden.

Mit Maschinenpistolen bewaffnete Räuber haben in Düsseldorf einen Geldtransport überfallen und sind mit Beute in nicht genannter Höhe entkommen. Die Gangster hätten zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens abgepasst, als diese einen gepanzerten Geldtransporter verlassen hatten, berichtete ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Dann hätten sie die Männer mit den Waffen zur Herausgabe mehrerer Geldpakete gezwungen. Die Geldboten hätten bei dem Überfall Schocks erlitten. Der Transporter hatte an einer Sparkassenfiliale Station gemacht. Unklar war zunächst, ob die Geldboten die Filiale mit Bargeld versorgen oder es von dort abholen sollten. Die Polizei löste Großfahndung aus.

Ein dritter Mitarbeiter der Geldtransportfirma hatte als Fahrer im Transporter gewartet und diesen von innen verriegelt. Schüsse fielen keine. Kurze Zeit später wurde etwa einen Kilometer entfernt an der Autobahn 52 ein brennendes Auto gefunden, bei dem es sich um den Fluchtwagen der Räuber handeln könnte.

Die Polizei steht im Rheinland vor einer Serie ungeklärter Überfälle auf Geldtransporte in den vergangenen Jahren. Ob beim aktuellen Fall ein Zusammenhang zu älteren Überfällen besteht, werde nun geprüft. Im Rheinland hatten mit einer Panzerfaust bewaffnete Gangster bereits eine Reihe von Geldtransporter überfallen.

Nach einem solchen Überfall 1999 in Duisburg waren am Tatort DNA-Spuren der untergetauchten ehemaligen RAF-Terroristen Daniela Klette und Ernst-Volker Straub entdeckt worden. Nach einem ähnlichen Überfall im Januar in Neuss war in den Medien unlängst die Vermutung laut geworden, dass es sich weiterhin um ehemalige RAF-Terroristen handeln könnte, die sich im Untergrund mit Geld versorgen. Die Polizei hat dafür allerdings nach ihren Angaben bislang keine Belege.

dpa

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