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Paketbote bedrängt Frauen massiv - Polizei sucht weitere Opfer

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Kripo ermittelt gegen Paketboten und sucht weitere Opfer (Symbolfoto).
Kripo ermittelt gegen Paketboten und sucht weitere Opfer (Symbolfoto). © AndreyPopov/imago

Der Paketbote verschaffte sich erst Zutritt zur ihrer Wohnung, dann wurde der 29-Jährige übergriffig. Zwei Frauen erstatteten Anzeige. Die Kripo vermutet weitere Opfer.

Meersbusch - Ein Paketbote soll in Meerbusch bei Düsseldorf (NRW) mindestens zwei Frauen in ihrer Wohnung massiv sexuell belästigt haben. Die Polizei sucht nach den Übergriffen nach möglichen weiteren Opfern. Der tatverdächtige Paketbote (29) sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Kripo schließt nach eigenen Angaben weitere Fälle nicht aus. Die Ermittler vermuten, dass der 29-Jährige zuvor auch andere Kundinnen des Paketlieferdienstes, in dessen Auftrag er tätig war, sexuell missbraucht habe. Sollten mögliche Betroffene bislang aus Scham geschwiegen haben, werden sie gebeten, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.

Düsseldorf: Schwere Vorwürfe gegen Paketboten

Die beiden Frauen, die er zwischen 26. April und dem 8. Juni aufgesucht hatte, hatten dem Paketboten den Angaben einer Polizeisprecherin zufolge Zutritt zu ihrer Wohnung gewährt. Dort soll er sie dann massiv sexuell bedrängt haben. Der Tatvorwurf reiche bis zur versuchten Vergewaltigung. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei weist darauf hin, dass betroffene Frauen neben der Anzeige auch Hilfsangebote durch die Opferschutzbeauftragten der Polizei vermittelt werden. „Sexualstraftaten sind im besonderen Maße belastend für Betroffene. Der polizeiliche Opferschutz ist deshalb neben der Strafverfolgung und Prävention ein wesentlicher Bestandteil der polizeilichen Arbeit.“ (dpa/ml)

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