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Polizisten im US-Bundesstaat Kansas wurden zu einem einen kuriosen Streit zweier Sturköpfe gerufen (Archivbild).

Zwei Sturköpfe - ein Parkplatz

„Dumm und dümmer“: Polizei twittert dämlichsten Einsatz des Jahres

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Zwei Sturköpfe, ein Parkplatz und fassungslose Polizisten. Den wohl lächerlichsten Polizeieinsatz des Jahres mussten US-Beamte kürzlich überstehen und schildern die Erlebnisse filmreif via Twitter.

Lawrence - Obwohl 2019 noch recht jung ist, hat eine Polizeistation im US-Bundesstaat Kansas den wohl lächerlichsten Einsatz des Jahres erlebt. Was die Beamten des Lawrence Police Department Ende Februar ertragen mussten, als sie an einem Parkplatz, zu dem sie gerufen wurden, ankamen, ist tatsächlich filmreif. Filmreif ist auch die Schilderung auf Twitter, wo die Polizisten den Fall für die Öffentlichkeit noch einmal amüsant und anschaulich Revue passieren ließen.

„Dumm und Dümmer“: Dieser Polizei-Einsatz in den USA ist filmreif

Mit einem Foto des Filmplakats von „Dumm und Dümmer“, der flachen US-Komödie über zwei wenig intelligente Freunde (Jim Carrey und Jeff Daniels), werden die folgenden zwölf Tweets über den kuriosen Einsatz angekündigt. Titel: „Der lächerlichste Einsatz 2019 (bis jetzt)“.

Und der ereignete sich so: Zwei Beamte werden zu einer Auseinandersetzung auf der Straße gerufen, die noch immer im Gange sei. Zwei unglückliche Seelen seien nicht in der Lage, das Ganze in den Griff zu bekommen. „Bitte denkt dran, das ist Zeit, die die Polizisten nie zurückbekommen werden“, heißt es in dem Tweet. 

USA: Sture Streithähne blockieren sich auf Parkplatz

Bei deren Ankunft entdeckt ein Offizier zwei Autofahrer - sie werden im folgenden Karen und Chad genannt - die sich vor einem Parkplatz unmittelbar gegenüberstehen. Karen will den Parkplatz verlassen, Chad will rein. „BEIDE WEIGERN SICH, DEM ANDEREN PLATZ ZU MACHEN“, so die Schilderung in Großbuchstaben.

Alles, was die beiden machen müssten, ist zurücksetzen. Nein, eigentlich müsste nur einer von beiden zurücksetzen, dann könnte der andere fahren. „Bis zu unserer Ankunft, war der Parkplatz-Streit mindestens schon zwanzig Minuten in Gange“, schreibt das Lawrence Police Department.

USA: „Ich kann die ganze Nacht hier bleiben“

„Ich muss nirgendwo hin, ich kann die ganze Nacht hier bleiben“, verkündet Chad. „Aber warum nur, Chad?“, stellt sich da die Frage - auch bei den Polizisten. „Anscheinend, weil es eine Grundsatzfrage ist und weil 2019 ist“, vermuten sie sarkastisch.

Also versuchen die Beamten ihr Glück bei Karen, vielleicht ist sie vernünftiger. Ob sie nicht einfach zurücksetzen könne, sodass Chad fahren könnte, wollen sie von der Frau wissen. „Nein, ich werde nicht wegfahren. Er kann“, weigert auch sie sich.

Karen erklärt, ihr Wagen sei zu groß, sie würde ihn beim Zurücksetzen beschädigen. „Karen fährt einen Mini-Van, die Betonung liegt auf Mini, denn der Wagen ist nicht besonders groß“, schildern die Beamten weiter und geben zu bedenken: Wenn Karen nicht zurückfahren könne, sollte sie vielleicht das Autofahren sein lassen.

In der Zwischenzeit erreicht ein Sergeant den Einsatzort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Doch als er sieht, was hier vor sich geht, haut er schnell wieder ab, ist im nächsten Tweet zu lesen. 

USA: Polizisten entnervt: „Das hier ist wirklich Zeitverschwendung für uns“

Nächster Versuch: „Ok, hören Sie zu Chad, das hier ist wirklich Zeitverschwendung für uns. Könnten sie sich einfach bewegen?“, so die entnervten Polizisten. Doch der bleibt stur: „Nein, ich habe euch nicht gerufen, das war sie. Ich werde die ganze Nacht hier sitzen, wenn ich muss."

Auch ein weiterer Appell an Karens Vernunft bleibt vergeblich. Sie wird sogar ungehalten und pöbelt: „Warum bringt ihr ihn nicht dazu, sich zu bewegen - nervige Polizei“.

USA: „Werden Sie erwachsen“

Dann wird es den Einsatzkräften zu blöd: „Zunächst einmal, KAREN, wir haben keine rechtliche Befugnis, einen von ihnen zum Fahren zu zwingen, dies ist Privatbesitz. Zweitens, werden Sie erwachsen. Drittens: Wir rücken ab. Gute Nacht“, so die Schilderung im folgenden Tweet.

Im letzten Tweet der Lawrence Polizei heißt es: „Soweit wir wissen, sind Chad und Karen noch immer dort. Und so endet der (bisher) lächerlichste Einsatz 2019. Ende.“

Zwei Tage später gibt es dann aber noch ein Update. In einem weiteren Tweet vermelden die Beamten die frohe Botschaft, dass Karen und Chad sich inzwischen tatsächlich bewegt hätten - nicht weg von ihrer Kleinlichkeit, nur vom Parkplatz. „Einen schönen Freitagabend an alle, außer an Chad und Karen“, wünschen die Polizisten zu guter Letzt. 

Noch mehr verrückte Polizei-Einsätze

Kuriose Einsätze erleben auch Polizisten in Deutschland regelmäßig. So hat ein Mann aus Baden-Baden einen Polizeieinsatz ausgelöst, als er nachts auf die Toilette musste

Ein irrwitziger Einsatz ereignete sich auch in Unterfranken: Ein Huhn habe den Betrieb eines Friseurgeschäfts in Kitzingen lahmgelegt, meldete die Polizei. Die Salon-Chefin sah das aber ganz anders. 

va

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