180 Meter lang

Dunkles Geheimnis: Forscher machen Entdeckung am Ende eines 2000 Jahre alten Tunnels

Das prähistorische Teotihuacán in Mexiko ist eine der bekanntesten Ruinenstädte des amerikanischen Kontinents. Nun fanden Forscher einen geheimen Tunnel und eine Kammer.

Teotihuacán - Noch vor dem Zeitalter der Azteken galt Teotihuacán als eines der wichtigsten kulturellen, wirtschaftlichen und militärischen Zentren der Welt. Seit Hunderten von Jahren graben Experten nach Hinweisen auf das frühere Leben der Menschen dort. Heute ist die Ausgrabungsstätte besonders für die dort befindlichen Stufentempel bekannt. Zum Beispiel die Sonnenpyramide und die Mondpyramide. Das letztere Bauwerk verbirgt dunkle Geheimnisse. Immer wieder wurden dort grauenvolle Entdeckungen gemacht. 

Mysteriöser Tunnel unter der Mondpyramide diente einem Zweck

Jetzt haben Archäologen einen geheimen Tunnel unter der Mondpyramide gefunden. 180 Meter lang ist der mysteriöse unterirdische Gang und führt zu einer Kammer. Dieser Raum ist 15 Meter breit und befindet sich etwa 8 Meter unter der Erdoberfläche. Doch welchen Zweck könnte die Kammer gehabt haben? Forscher vermuten, dass es sich um eine Art „Bestattungsraum“ gehandelt haben könnte. Offenbar wurden dort auch heilige Rituale vollzogen. Der Tunnel verbindet die Kammer mit dem sogenannten "Mondplatz“ der Stadt. Bei dem Tunnel könnte es sich um einen symbolischen Durchgang zur Unterwelt handeln. Die damaligen Bewohner von Teotihuacán sollen hier Opfer dargebracht haben.

Geheimnisvoller Tunnel unter der Mondpyramide führt zu Kammer

Grauenvolle Opfer für den Pyramidenbau

Die Mondpyramide ist das einzige Heiligtum der Stadt, welches der sogenannten „Straße der Toten“ zugewandt ist. In den vergangen Jahren fanden Forscher immer wieder Skelette von Menschen und Tieren in Fundamenten des Bauwerks - insgesamt 37 männliche Skelette. 20 Massengräber mit 200 Skeletten von Männern und Frauen waren es in der "Pyramide von der gefiederten Schlange". Der wurde der Gottheit Quetzalcoatl geweiht. An viele der menschlichen Überreste waren eindeutige Fesselspuren zu erkennen. Offenbar wurden die Personen wären dem Bau der Pyramide lebendig eingemauert. Solche Opferrituale dienten möglicherweise der Weihe eines Bauwerks in Teotihuacán.

Video: Warum verschwand das unbekannte Volk von Teotihuacán?

Teotihuacán - so nannten die Azteken den heiligen Ort. Die Ruinenstadt liegt etwa 50 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt. Dort feiern Einheimische und Touristen jedes Jahr den Frührjahrsbeginn, die sogenannte Frühjahrs-Tagundnachtgleiche. Warum die Stadt, die einmal bis zu 200.000 Einwohner gehabt haben soll, verlassen wurde, ist bis heute unbekannt. Als die Azteken im 13. Jahrhundert in diese Region vorrückten, fanden sie Metropole bereits als Ruine vor - eine geheimnisvolle Geisterstadt im Dschungel.

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