+
Bewaffnete Männer laufen am Mittwoch zum Parlament in Teheran. Bewaffnete Männer haben das Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Ajatollah Ruhollah Chomeni sowie das Parlament gestürmt. (Archivbild)

Terrorattacke am Mittwoch

Dutzende IS-"Agenten" nach Anschlägen in Teheran gefasst

Dutzende „Agenten“ des IS wurden zwei Tage nach den schweren Anschlägen in Teheran verhaftet, vermeldeten iranische Behörden.

Teheran - Zwei Tage nach den schweren Anschlägen in Teheran sind nach offiziellen Angaben dutzende "Agenten" der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Iran festgenommen worden. Das Geheimdienstministerium teilte am Freitag mit, die Polizei habe 41 Verdächtige in Teheran und den nordwestlichen Provinzen Kermanschah, Kurdistan und West-Aserbaidschan festgenommen. 

Darunter seien "Agenten" der Extremistengruppe, "Einsatzteams" und "ihre wichtigsten Koordinatoren". Laut dem Ministerium wurden zudem Dokumente und Ausrüstung für Anschläge gefunden. Kurz zuvor hatte die Nachrichtenwebsite "Misanonline" berichtet, dass in der südlichen Provinz Fars sieben und in der Provinz Kermanschah zwei Verdächtige gefasst worden seien.

Kurz nach den Anschlägen auf das Parlament und das Mausoleum von Ayatollah Khomeini in Teheran hatte es bereits fünf Festnahmen gegeben. Am Mittwochvormittag hatten fünf Attentäter das Parlament im Stadtzentrum und das Mausoleum südlich von Teheran gestürmt und 17 Menschen getötet. Die Attentäter wurden als iranische IS-Mitglieder identifiziert, nachdem sich die sunnitische Extremistengruppe noch während des Anschlags zu der Tat bekannt hatte. Sie hatte Teheran wiederholt mit Angriffen gedroht, doch war es das erste Mal, dass sie ein größeres Attentat im Iran verübte.

afp

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Familiendrama in Italien: Mann erschießt Frau und feuert vom Balkon
Erst erschießt er seine Frau, dann feuert er vom Balkon und richtet die Waffe schließlich gegen sich selbst: In einer Kleinstadt in Süditalien ist es am Montag zu einem …
Familiendrama in Italien: Mann erschießt Frau und feuert vom Balkon
Vater postet dieses Bild von Tochter auf Facebook - kurz darauf ist sie tot
Wie kann ein Mensch nur so etwas machen? Zuerst postete ein Familienvater ein Bild seiner achtjährigen Tochter auf Facebook - keine Stunde später soll er sie getötet …
Vater postet dieses Bild von Tochter auf Facebook - kurz darauf ist sie tot
Strengere Richtlinien für US-Forschungsgelder
Forscher brauchen Geld, um klinische Studien durchführen zu können. In den USA bekommen sie das auch von der Gesundheitsbehörde NIH. Die führt jetzt aber strengere …
Strengere Richtlinien für US-Forschungsgelder
Mehr als hundert Hütten in französischem Skiort wegen Lawinengefahr evakuiert
Wegen hoher Lawinengefahr sind im bekannten französischen Skiort Chamonix beim Mont Blanc mehr als hundert Hütten evakuiert worden.
Mehr als hundert Hütten in französischem Skiort wegen Lawinengefahr evakuiert

Kommentare