Roger Moore ist tot: James-Bond-Darsteller an Krebs gestorben 

Roger Moore ist tot: James-Bond-Darsteller an Krebs gestorben 
+
Augenzeugenberichten zufolge spielten sich im Zug schreckliche Szenen ab, da viele Menschen von den Flammen umzingelt wurden.

Dutzende Tote bei Feuer in Schlafwagen

Neu Dehli - Die Reisenden schlafen, als sich das Feuer im Waggon ausbreitet. Dutzende Menschen verbrennen bei lebendigem Leib bei einem Zugunglück in Indien.

Beim Brand in einem Schlafwagen im Zug sind in Indien mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen hatten die Passagiere in der Nacht auf Montag im Schlaf überrascht. „Die Zahl der Toten könnte steigen“, sagte ein Bahnsprecher. 25 weitere Passagiere seien mit Verbrennungen in Krankenhäuser gebracht worden, einige von ihnen seien in kritischem Zustand. Zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 4.30 Uhr Ortszeit seien mehr als 70 Menschen im Waggon gewesen, sagte ein Behördensprecher im südlichen Bundesstaat Andhra Pradesh dem Sender NDTV.

Sehen Sie hier die Bilder der Feuer-Katastrophe

Indien: Dutzende Tote bei Feuer in Schlafwagen

Der Waggon habe Feuer gefangen, kurz nachdem der Zug den Bahnhof von Nellore, rund 500 Kilometer südlich von Hyderabad, verlassen habe. Ursache des Feuers könne ein Kurzschluss gewesen sein. „Die Passagiere haben geschlafen und hatten nicht genug Zeit um zu reagieren und zu flüchten. Durch den Rauch sind viele bewusstlos geworden und verbrannten“, sagte ein Behördensprecher in Nellore.

Ein Überlebender sprach von schrecklichen Szenen. Viele Menschen seien in dem Zug eingeschlossen gewesen, als sich die Flammen durch das Abteil fraßen. Auf Bildern war zu sehen, dass Zugfenster vergittert waren. „Ich hatte Glück, dass ich rausgekommen bin, aber viele Passagiere konnten nicht fliehen, weil zwei Türen klemmten und das Feuer sich schnell ausbreitete“, sagte der Augenzeuge der Nachrichtenagentur IANS. Schätzungen zufolge konnten sich etwa 15 Menschen aus dem brennenden Waggon retten.

„Der Zug hat mindestens eine Stunde gebrannt“, berichtete ein Augenzeuge dem Sender NDTV. Der Brandschutz sei mangelhaft gewesen, kritisierten viele. Passagiere hätten versucht, das Feuer mit Wasser aus den Toiletten zu löschen. „Der betroffenen Waggong ist völlig ausgebrannt. Die Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verbrannt“, sagte ein Bahnsprecher. Zunächst hatten die Medien vor Ort von bis zu 50 Toten berichtet.

Ministerpräsident Manmohan Singh sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Die Regierung kündigte Entschädigungszahlungen von 500 000 Rupien (7300 Euro) für die Familien der Opfer an. In Indien kommt es immer wieder zu Zugunfällen mit vielen Toten. Im Mai wurden bei verschiedenen Unglücken rund 30 Menschen getötet - bei einem Unfall war im Staat Andhra Pradesh ein Reisezug mit einen Frachtzug kollidiert.

Am Montag kamen bei einem Frontalzusammenstoß zweier Lastwagen im Norden Indiens mindestens 29 Pilger ums Leben. Der Unfall ereignete sich im Bundesstaat Haryana, wie die Polizei mitteilte.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Getöteter Elefanten-Jäger: Nun sendet die Tochter ein klares Zeichen
Die Großwildjagd war seine Leidenschaft - bis die Natur auf geradezu ironische Weise zurückschlug. Jetzt hat die Tochter des getöteten Großwildjägers ihres Vaters auf …
Getöteter Elefanten-Jäger: Nun sendet die Tochter ein klares Zeichen
Sängerin Adriana Grande bricht Tournee ab
Manchester -  Nach dem Anschlag bei einem Konzert der Sängerin Adriana Grande, sind alle folgenden Konzerte vorerst abgesagt. Mehr im Video.
Sängerin Adriana Grande bricht Tournee ab
Currywurst bleibt Nummer Eins in der Kantine
Düsseldorf (dpa) - Trotz aller Bemühungen um gesunde Ernährung bleibt die Currywurst mit Pommes frites das Lieblingsessen der Deutschen in der Betriebskantine.
Currywurst bleibt Nummer Eins in der Kantine
Saatgut-Depot in der Arktis in Gefahr
Hier im Eis sollten zig millionen Pflanzensamen sicher lagern, für den Fall der Fälle. Jetzt ist das Depot selbst vom Klimawandel bedroht.
Saatgut-Depot in der Arktis in Gefahr

Kommentare