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Nach einem Erdrutsch in Südwestchina suchen mehr als 800 Bergungskräfte nach Vermissten. Foto: Hu Guolin

Dutzende Unwetteropfer in China

Peking (dpa) - Bei Unwettern, Erdrutschen und Überschwemungen sind in China 34 Menschen ums Leben gekommen. Wegen heftiger Niederschläge riefen die Behörden landesweit die zweithöchste Alarmstufe "Orange" aus.

Einen Tag nach einem Erdrutsch in der Provinz Guizhou in Südwestchina stieg die Zahl der Toten bis Samstag auf 20, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Mehr als 800 Bergungskräfte suchten in den Trümmern weiter nach drei vermissten Dorfbewohnern. Das Unglück passierte am Freitag nach heftigen Regenfällen in dem Dorf Pianpo in der Nähe der Stadt Bijie. 30 Dorfbewohner wurden verschüttet. Sieben wurden lebend aus den Trümmern geborgen.

Überschwemmungen suchten die Provinzen Hubei, Jiangsu und Zhejiang heim. 120 000 Menschen mussten aus ihren Häusern flüchten. 3600 Häuser und 19 900 Hektar landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört. Den finanziellen Schaden bezifferte das Innenministerium auf mehr als 3,1 Milliarden Yuan, umgerechnet 420 Millionen Euro.

In Hubei kamen laut Staatsmedien 24 Menschen ums Leben. Dort starben allein acht Menschen in der Metropole Wuhan, als eine 15 Meter lange und mehr als zwei Meter hohe Fabrikmauer einstürzte und Fußgänger unter sich begrub, wie Xinhua berichtete. Die Umstände des Unglücks, das auf heftige Niederschläge zurückgeführt wurde, waren unklar.

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