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Es gab zahlreiche Verletzte bei dem Unglück, das sich am Freitagmorgen ereignet hatte. 

Überfüllter Zug verunglückt im Bahnhof

Dutzende Verletzte bei S-Bahn-Unfall in Barcelona

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56 Menschen sind bei einem S-Bahn-Unfall in der spanischen Stadt Barcelona verletzt worden, fünf davon schwer. Ein Zug fuhr in dem Bahnhof auf einen Prellbock. 

  • Bei einem S-Bahn-Unfall in der spanischen Stadt Barcelona sind 56 Menschen verletzt worden. 
  • Der Unfall geschah am Freitagmorgen bei der Einfahrt eines Zugs in den Bahnhof França im Zentrum der Stadt, wie der Notdienst von Katalonien mitteilte.
  • Es soll fünf Schwerverletzte, darunter der Zugführer, geben. Insgesamt 20 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden. 
  • Die Umstände des Unfalls waren zunächst unbekannt.

+++ AKTUALISIEREN +++

15.12 Uhr: Der Moment des Aufpralls habe sich angefühlt wie ein Erdbeben, berichtete die Zugreisende Lídia, die sich im ersten Waggon befunden hatte, der Tageszeitung La Vanguardia. Sie habe mehrere Menschen mit Schnittwunden am Kopf und im Gesicht gesehen. 

15. 10 Uhr: Diese Woche erst hatten die Spanier des schwersten Zugunglücks des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg gedacht. Dabei waren am 24. Juli 2013 nahe des Wallfahrtsortes Santiago de Compostela 80 Menschen ums Leben gekommen. Der Lokführer telefonierte offenbar zum Zeitpunkt des Unfalls. Der Zug hatte beim Entgleisen eine Geschwindigkeit von 179 Stundenkilometern und war damit mehr als doppelt so schnell wie die erlaubten 80 Stundenkilometer.

15.05 Uhr: Die Zahl der Verletzten Passagiere steigt. 56 Menschen sollen laut Rettungskräfte verletzt worden sein. Zur Klärung der Unglücksursache leitete Renfe Ermittlungen ein. Derweil wurde der Fahrtenschreiber sichergestellt, wie die katalanische Polizei erklärte. Der katalanische Verkehrsminister Iñigo de la Serna sagte bei einem Besuch des Unfallorts, der 31-jährige Lokführer habe sieben Jahre Berufserfahrung. Der verunglückte Zug sei zuletzt am 18. Juli gewartet worden. Auch Regierungschef Carles Puigdemont besuchte am Morgen den Unfallort. 

12.46 Uhr: Rettungskräfte bestätigen: 54 Menschen sind verletzt worden, darunter auch der Zugführer. Unter den Verletzten sind auch ein Franzose und ein Rumäne, alle anderen waren Spanier, wie ein Sprecher des Zivilschutzes sagte. 

11.10 Uhr: Die Unfallursache wird derzeit geklärt, noch ist unklar, wieso der Zug gegen den Prellbock gedonnert ist. 

S-Bahn-Unfall in Barcelona: Die Ermittlungen laufen. 


11.02 Uhr: Die Zahl der Verletzten steigt. Die spanische Zeitung El Mundo spricht von 54 Personen, die bei dem Unfall verletzt worden sein sollen. 

10.42 Uhr: Die Rettungskräfte müssen viele verletzte Passagiere versorgen. Nach Angaben der Einsatzkräfte soll eine Person in einen kritischen Zustand sein. 

Vor Ort wird hier ein Verletzter versorgt. Die Rettungskräfte haben alle Hände voll zu tun. 


10.19 Uhr: Der Zug soll überfüllt gewesen sein, viele Passagiere standen zum Zeitpunkt des Unglücks in den Gängen, was die Zahl der Verletzten erhöhte. Auf Amateurvideos war der vordere Teil des Zuges zu sehen, der auf einer Länge von etwa zwei Metern völlig eingedrückt war. Zur Klärung der Unglücksursache leitete Renfe Ermittlungen ein. Die Straßen rund um den Bahnhof waren laut dem Radiosender Cadena Ser gesperrt, um Rettungswagen einen schnellen Zugang zur Unfallstelle zu ermöglichen. 

S-Bahn-Unfall in Barcelona

10.15 Uhr: Laut Nachrichtenagentur afp hat sich der Unfall gegen 07.15 Uhr ereignet. Das habe die nationale Bahngesellschaft Renfe erklärt. Der Zug war um 06.00 Uhr morgens in der Provinz Tarragona etwa 70 Kilometer südwestlich von Barcelona gestartet. 

9.37 Uhr: Wie der Guardian berichtet, sollen vor allem Pendler unter den Verletzten sein. 

9.06 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur afp fuhr ein aus Sant Vicenç de Calders kommender Vorortzug gegen einen Prellbock im Fern- und Regionalbahnhof Estación de Francia (Französischer Bahnhof).

dpa/afp/ch

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