+
Fischer versuchen, einen gestrandeten Wal zurück ins Meer zu ziehen.

Tuticorin

Dutzende Wale in Indien gestrandet und gestorben

Neu Delhi - Stundenlang versuchen Fischer, die Tiere zurück ins Meer zu ziehen. Doch für viele der in Indien gestrandeten Wale ist die Hilfe vergebens.

Mehr als 80 Grindwale sind an Stränden im Süden Indiens gestrandet. Mindestens 45 der Tiere sind nach offiziellen Angaben vom Dienstag gestorben. Fischer versuchten über Stunden, die vier bis sieben Meter langen Kurzflossen-Grindwale wieder ins Meer zu ziehen, doch strandeten viele der Tiere erneut.

Diese Unglücke passieren zum Beispiel, wenn die natürliche Echoortung der Tiere durch Unterwasserlärm gestört wird, oder wenn die ganze Herde einem verletzten Tier an die Küste folgt. Es ist das erste Mal seit 1973, dass so viele Wale im Distrikt Thoothukudi (Tuticorin) im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu gestrandet sind.

Die Tiere seien an verschiedenen Stränden auf einer Küstenlänge von 25 Kilometern gefunden worden, sagte M. Ravi Kumar, ein ranghoher Beamter des Distrikts. Die ersten Tiere landeten bereits am Montag auf dem Sand. Fischer, lokale Beamte und Wildhüter des maritimen Nationalparks Golf von Munnar hielten die ganze Nacht Wache, um die Wale nach Möglichkeit zurück in tieferes Wasser zu ziehen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Urteil gegen Waffenhändler vom Münchner Amoklauf erwartet
München (dpa) - Der Prozess gegen den Waffenbeschaffer für den Münchner Amoklauf geht nach mehr als 20 Verhandlungstagen dem Ende entgegen. Heute wird das Verfahren vor …
Urteil gegen Waffenhändler vom Münchner Amoklauf erwartet
Sturmtief „Friederike“: Sechs Menschen kommen ums Leben
Bisher drei Tote, der Fernverkehr der Bahn bundesweit eingestellt. Schuld ist das zum Orkan hochgestufte Sturmtief „Friederike“. Alle aktuellen Entwicklungen im …
Sturmtief „Friederike“: Sechs Menschen kommen ums Leben
Weg nach St. Anton frei: Straßensperren nach Lawinengefahr aufgehoben
Der österreichische Wintersportort St. Anton am Arlberg ist wieder per Auto erreichbar.
Weg nach St. Anton frei: Straßensperren nach Lawinengefahr aufgehoben
Klimabehörden: 2017 unter den drei wärmsten Jahren
Genf (dpa) - Das Jahr 2017 war nach Angaben mehrerer Klima-Institutionen unter den drei wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Dabei habe es diesmal nicht wie in den …
Klimabehörden: 2017 unter den drei wärmsten Jahren

Kommentare