Regierung will Notstand ausrufen

Ebola breitet sich in Liberia weiter aus

Monrovia (dpa) - Sorge in Liberia: Das tödliche Ebola-Virus hat sich auf vier weitere Bezirke ausgebreitet.

Das tödliche Ebola-Virus hat sich in Liberia auf vier weitere Bezirke ausgebreitet. Damit seien mittlerweile sieben der insgesamt 15 Regionen des westafrikanischen Landes von der Seuche betroffen, teilte Tolbert Nyenswah vom Gesundheitsministerium am Donnerstagabend in der Hauptstadt Monrovia mit. Insgesamt seien seit März allein in Liberia mindestens 105 Menschen an Ebola gestorben.

Der Senat kündigte an, er wolle Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf dazu bewegen, den Notstand auszurufen. Die Epidemie stelle eine große Bedrohung für ganz Liberia dar, hieß es.

Die Krankheit war Mitte März zunächst in Guinea ausgebrochen und hatte sich schnell nach Liberia und Sierra Leone ausgebreitet. Es handelt sich um die erste Ebola-Epidemie in Westafrika.

Insgesamt sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis Mitte Juli 603 Menschen gestorben. Bisher gibt es gegen Ebola weder eine Impfung noch eine Therapie.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unwetter in Irland: Über 100 Menschen mussten gerettet werden
Zerstörte Brücken, weggespülte Autos: Nach heftigem Regen haben Helfer mehr als 100 Menschen aus Überschwemmungsgebieten in Irland gerettet.
Unwetter in Irland: Über 100 Menschen mussten gerettet werden
Das Foto eines Pärchens im Netz sorgt für große Verwirrung
Atemberaubendes Bild: Ein Pärchen posiert an einer Klippe in schwindelerregender Höhe. Die Frau scheint dabei ihr Leben zu riskieren. Diese unglaubliche Aufnahme …
Das Foto eines Pärchens im Netz sorgt für große Verwirrung
Schrecklich: Zwei tote 18-Jährige in Cottbuser Wohnung entdeckt
In ihrer Wohnung hat eine Frau in Cottbus einen schrecklichen Fund gemacht: Sie hat die Leichen von zwei 18-Jährigen entdeckt. 
Schrecklich: Zwei tote 18-Jährige in Cottbuser Wohnung entdeckt
Steine des Kölner Doms sollen vor Lkw-Anschlägen schützen
Große Steine vom Dom sollen den Platz am Kölner Wahrzeichen vor Terroranschlägen mit Lastwagen schützen.
Steine des Kölner Doms sollen vor Lkw-Anschlägen schützen

Kommentare