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Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wurden die Patienten in die Quarantäne-Station gebracht.

Verdacht nicht bestätigt

Ebola-Entwarnung in Spanien in zwei von sechs Fällen

Madrid - Für den Passagier aus Nigeria, der auf dem Weiterflug von Paris nach Madrid Ebola-Symptome zeigte, gibt es nun Entwarnung. Von sechs Verdachtsfällen konnten die Behörden zwei entlasten.

Zwei von sechs in Spanien mit Ebola-Verdacht ins Krankenhaus gebrachte Patienten sind nicht mit dem tödlichen Virus infiziert. Ein Passagier aus Nigeria, der am Donnerstag auf dem Weiterflug von Paris nach Madrid von Schüttelfrost befallen wurde, sei negativ auf Ebola getestet worden, teilten die spanischen Behörden am Freitag mit. Auch ein weiterer Patient, der im selben Krankenwagen wie eine Ebola-infizierte Krankenschwester behandelt worden war, sei negativ getestet worden.

In Spanien werden derzeit noch vier weitere Verdachtsfälle betreut, bei ihnen lagen zunächst noch keine Testergebnisse vor. Die Krankenschwester Teresa Romero hatte sich bei der Behandlung von zwei Ebola-Kranken aus Westafrika angesteckt. Es war die erste bekannte Ansteckung außerhalb Afrikas. Sie befindet sich nach Überwindung der kritischsten Phase inzwischen in stabilem Zustand.

In den USA sorgte am Donnerstag ein Video für Erleichterung, das die Krankenschwester Nina Pham im Gespräch mit einem Arzt in Schutzanzug zeigt. Sie liegt im Bett, lächelt und scherzt in die Kamera, am Ende wischt sie sich eine Träne der Rührung aus dem Auge. Pham war die erste Krankenpflegerin in den USA, die sich bei der Behandlung eines Ebola-Patienten angesteckt hatte. Ihr Patient starb, während Pham auf dem Weg der Besserung ist.

In Westafrika wütet Ebola seit Monaten. Es starben bereits fast 4500 Menschen an der Viruserkrankung.

AFP

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