Rückgang der Neuinfektionen

Ebola-Epidemie: Senegal öffnet Grenzen zu Guinea

Dakar - Nach einem Rückgang der Ebola-Neuinfektionen in Guinea hat Senegal am Montag die Landgrenzen zu dem Nachbarland nach fünf Monaten wieder geöffnet.

Die Entscheidung sei gefallen, nachdem Guinea „erhebliche Anstrengungen“ unternommen habe, um die Epidemie einzudämmen, teilte das Innenministerium in Dakar mit. Es sollen aber weiterhin Gesundheitskontrollen an allen Grenzpunkten durchgeführt werden, hieß es.

Senegal hatte im vergangenen August alle Land-, See- und Luftgrenzen in die von der Krankheit besonders betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone geschlossen. Zuvor war in Senegal der bisher einzige Ebola-Fall verzeichnet worden. Der Patient war aus Guinea eingereist.

Die See- und Luftgrenzen waren bereits im November wieder geöffnet worden. Senegal hat keine Landgrenzen zu Liberia und Sierra Leone.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich seit dem Ausbruch der Krankheit im Dezember 2013 über 21 700 Menschen infiziert. Rund 8600 sind an dem Virus gestorben. Zuletzt hatte die WHO aber von einer Trendwende und deutlichen Fortschritten im Kampf gegen die Epidemie berichtet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mindestens 45 Tote bei Waldbränden in Portugal und Spanien
Portugal und Spanien trauern um die Opfer der Waldbrände: Mindestens 45 Menschen sind in den Flammen ums Leben gekommen, mehrere Dutzend weitere wurden verletzt.
Mindestens 45 Tote bei Waldbränden in Portugal und Spanien
Misshandelter Elfjähriger aus Neuss gestorben
Der vor fast zwei Wochen in einer Neusser Wohnung mit lebensbedrohlichen Verletzungen gefundene Junge ist tot.
Misshandelter Elfjähriger aus Neuss gestorben
Ausstellung über Klima und Evolution in Halle
Halle (dpa) - Drei Höhlenlöwen jagen ein Mammut und ihr Junges - diese Szene mit den lebensecht erscheinenden Tieren ist beim Landesmuseum Halle in Sachsen-Anhalt …
Ausstellung über Klima und Evolution in Halle
Landwirt soll 189.000 Euro für kurze Straße zahlen 
Es ist nur ein kurzes Stück, doch es ist ganz schön teuer: 189.000 Euro soll ein Landwirt in Schleswig-Holstein für den Straßenausbau zahlen. Ursprünglich sollte der …
Landwirt soll 189.000 Euro für kurze Straße zahlen 

Kommentare