Noch ist Gefahr nicht überstanden

Ebola-Verdacht in Salzburg: Vorsichtige Entwarnung

Salzburg - Der Schreck war groß am Montag: Der erste Ebola-Fall in Europa, nun auch noch Ebola-Verdacht bei unseren österreichischen Nachbarn. In Salzburg zumindest stehen die Zeichen auf Entwarnung - erstmal.

In Spanien hat sich eine Krankenschwester bei einem Patienten angesteckt, wie am Montag bekannt wurde.

Ein wenig Aufatmen ist angesagt, was den Ebola-Verdachtsfall in einer Salzburger Klinik angeht. Bei einer Pressekonferenz informierten der Landesgesundheitsreferent Christian Stöckl und leitende Mediziner am Dienstag über die aktuelle Entwicklung.

Und: Sie geben vorsichtige Entwarnung. Der 15-jährige Patient sein ein Risikofall, jedoch kein konkreter Verdachtsfall. Für alle, die Kontakt mit dem Patienten hatten, bestehe keine Gefahr, solange der Patient kein Fieber habe, sagte der Gesundheitsreferent Stöckl in der PK laut den Salzburger Nachrichten.

Der 15-jährige Flüchtling aus Liberia wurde am Montag von der Polizei aufgegriffen. Seine Familie sei vor zwei Monaten in seinem Heimatland bereits an dem Virus gestorben, gab er an. Er habe seine Verwandten bis zuletzt gepflegt und nach deren Tod beerdigt. Sanitäter brachten den Liberianer daraufhin umgehend ins Salzburger Landeskrankenhaus.

Weitere Informationen lesen Sie bei unserem Partnerportal rosenheim24.de.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Nach Ausbruch aus Psychiatrie: Zwei Straftäter gefasst
Für zwei der drei aus einer Psychiatrie ausgebrochenen Straftäter ist die Zeit in Freiheit schon wieder vorbei. Die Polizei fasst die beiden Männer auf der Flucht.
Nach Ausbruch aus Psychiatrie: Zwei Straftäter gefasst
Experten rätseln: Was hat es mit diesem mysteriösen Meer-Monster auf sich? 
Ein unheimliches See-Monster haben Spaziergänger vor ein paar Tagen an einem philippinischen Strand entdeckt. Die mysteriöse Kreatur sorgt mächtig für Wirbel. Doch sein …
Experten rätseln: Was hat es mit diesem mysteriösen Meer-Monster auf sich? 
Pilze in Bayern nach wie vor radioaktiv verseucht
München (dpa) - Auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Pilzarten insbesondere in Bayerns Wäldern noch immer stark …
Pilze in Bayern nach wie vor radioaktiv verseucht
18-Jähriger liefert sich Verfolgungsfahrt mit Zivilstreife
Ein junger Mann hat sich im Emsland eine halsbrecherische Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Nun droht dem 18-Jährigen eine Strafe.
18-Jähriger liefert sich Verfolgungsfahrt mit Zivilstreife

Kommentare