Starkoch Paul Bocuse ist tot

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Krankenschwestern versuchen sich mit Schutzanzügen gegen Ebola zu wappnen.

Millionenhilfe vom Pentagon

Entwarnung für Ebola-Verdachtsfall in Schweden

Stockholm/Malmö - Im Fall eines wegen Ebola-Verdachts in eine Klinik eingelieferten Patienten haben die schwedischen Behörden Entwarnung gegeben. Unterdessen geht der Kampf gegen die Epidemie weiter.

"Die Analysen sind negativ. Er hat das Virus nicht", sagte am Samstag der Sprecher der Provinz Schonen im Süden Schwedens. Der Mann war am Freitag mit für Ebola typischen Symptomen in ein Krankenhaus in Malmö gebracht worden. Den Angaben zufolge hatte er sich zuvor in einem von der Epidemie betroffenen afrikanischen Land aufgehalten.

Bei einem Mann aus Sierra Leone, der Ende August in Stockholm wegen Ebola-Verdachts untersucht worden war, konnte später Entwarnung gegeben werden.

Seit dem Ausbruch der Epidemie in Westafrika sind nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen mehr als 2400 Menschen an dem Virus gestorben. Knapp 4800 Menschen haben sich mit Ebola infiziert. Am schwersten betroffen sind Sierra Leone, Liberia und Guinea.

USA schicken Feldlazarett nach Liberia - Obama erörtert Hilfen

Die USA verstärken derweil ihre Bemühungen im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika. Das Verteidigungsministerium will ein Feldlazarett mit 25 Betten nach Liberia schicken, wie Pentagon-Sprecher John Kirby am Freitag bestätigte. Zudem wird Präsident Barack Obama am kommenden Dienstag die Seuchenkontrollbehörde CDC in Atlanta (Bundesstaat Georgia) besuchen. Dort werde er sich über die Entwicklung in Westafrika informieren und Hilfsmaßnahmen der USA erörtern, teilte das Weiße Haus mit.

Obama hatte kürzlich in einem Interview gewarnt, wenn die USA und andere Länder nicht rasch mehr Hilfen leisteten, könnte der gefährliche Erreger möglicherweise mutieren und leichter übertragbar werden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind inzwischen mehr als 2400 Menschen an Ebola gestorben, mehr als 4700 Infektionen wurden registriert.

Kirby zufolge müssen noch logistische und andere Einzelheiten geklärt werden, bevor das Lazarett nach Liberia geflogen werden kann. Eine Begleitung durch medizinisches US-Personal sei aber nicht vorgesehen.

Wie der Sprecher weiter mitteilte, hat das Pentagon etwa 30 Millionen Dollar (23 Millionen Euro) an Hilfen bereitgestellt, neben der Lieferung des Lazaretts für diagnostische Ausrüstung, Vorräte und Ausbildung. Das Pentagon habe außerdem beantragt, 500 Millionen Dollar aus einem Fonds für Operationen in Übersee für humanitäre Zwecke umzuschichten, und das würde weitere Hilfen für Westafrika einschließen.

dpa/AFP

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