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Der monströse Fang.

"Hier würde ich nicht gern schwimmen"

Aus der Elbe? Angler präsentiert über zwei Meter langen Wels

  • Julia Anton
    vonJulia Anton
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München - Ein Mann aus Oschatz in Sachsen postet Bilder von einem riesigen Wels, der in der Elbe gefangen worden sein soll. Schwimmen solch riesige Fische tatsächlich in der Elbe?

Der Wels, der auf den Bildern zu sehen ist, ist deutlich über zwei Meter lang. Gepostet hat ihn ein junger Mann aus Oschatz, einer Gemeinde unweit von der sächsischen Elbe. Doch kann man dort wirklich so ein riesiges Exemplar fangen?

Nicht ganz: Laut Bildunterschrift stammt der monströse Wels aus der tschechischen Elbe. Der junge Mann verweist dabei auf einem Post, in dem es heißt "Brandeis an der Elbe - hier würde ich nicht gern schwimmen." Brandeis liegt in der Nähe von Prag und ist 215 km von Oschatz entfernt. 

Ob der Fisch aber tatsächlich nahe Brandeis gefangen wurde, ist unklar. Der Angler, der auf dem Bild zu sehen ist, scheint nämlich ein Franzose zu sein. Zahlreiche weitere Fotos von ihm und seinen gigantischen Fängen sind auf der Facebook-Seite "Uni Cat - France" zu sehen - leider ohne Ortsangabe. Auf jeden Fall erscheint im Vergleich dazu der Waller, den ein Mann im Juni im Königssee gefangen hat*, geradezu klein. Im Bodensee fing ein Fischer einen Wels, der 2,70 Meter lang war - Rekord. Beim Tauchen in dem westfälischen Fluss Lippe sind zwei Laien auf ein bislang unentdecktes Bootswrack* gestoßen. Forschern liefert der Fund Auskunft über das Mittelalter. *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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