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Gurken gelten als Träger des EHEC-Virus.

EHEC-Risikogurken in Handel gelangt

Prag/Bratislava - In Tschechien sind Gurken aus einer EHEC-verseuchten Charge in den Handel gelangt. Bis zu 120 Bio-Salatgurken seien bereits an Geschäfte ausgeliefert worden.

Diese könnten auch schon an Endkunden verkauft worden sein, bestätigte die staatliche Lebensmittelinspektion SZPI am Sonntag der Nachrichtenagentur CTK. Tests der bedenklichen Gurken, die im Laufe des Sonntags aus dem tschechischen Handel gezogen wurden, stehen allerdings noch aus. Die Behörde kontrolliere derzeit die einzelnen Geschäfte. Erkrankungsfälle seien in Tschechien noch nicht festgestellt worden.

Die aus einer verseuchten spanischen Produktion stammenden Gurken seien von einer tschechischen Firma aus Deutschland importiert worden, erläuterte SZPI-Sprecher Michal Spacil in einer Mitteilung auf der Internetseite der Behörde. Gurken aus derselben Produktion seien vermutlich auch nach Ungarn, Österreich und Luxemburg geliefert worden. Die Information über das bedenkliche Gemüse habe man über das Frühwarnsystem der Europäischen Union erhalten und sofort ein Verkaufsverbot erlassen, erklärte die tschechische Behörde auf ihrer Internetseite.

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