+

Sie wollte Liebhaber abschrecken

Ehepaar inszeniert blutigen Mord mit Ketchup

Bückeburg - Um ihren aufdringlichen früheren Liebhaber abzuschrecken, hat eine Ehefrau aus Niedersachsen zusammen mit ihrem Mann einen blutigen Mord vorgetäuscht.

Sie legte sich auf den Boden, ließ sich vom Ehemann mit Ketchup beschmieren und fotografieren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Das Bild schickte die Frau dem früheren Liebhaber aus Bonn. Der Mann hatte nach Darstellung der Polizei nicht akzeptieren können, dass er abserviert war - und deshalb eine Art Mail-Terror mit schlüpfrigen Bildern veranstaltet.

Als der Ex-Liebhaber das Foto sah, schaltete er angesichts des vermeintlichen Mordes die Polizei ein. Diese eilte zum "Tatort" in einem Ortsteil von Bückeburg, fand dort aber ein quicklebendiges Opfer vor. Jetzt prüfen die Ermittler, ob die vorgetäuschte Bluttat für "Täter" und "Opfer" strafrechtlich Konsequenzen haben soll und ob beide auch für die Kosten des Einsatzes aufkommen müssen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Todes-Drama auf der A67: Zeugen schildern Geschehnisse anders
Zwei Tage nach dem Geisterfahrer-Unfall bei Rüsselsheim werden neue Details bekannt. Das Drama mit drei Toten ereignete sich anders als zunächst gedacht - doch viele …
Todes-Drama auf der A67: Zeugen schildern Geschehnisse anders
Nach Erdbeben: Suche nach Verschütteten in Mexiko-Stadt dauert an
Nicht ganz eine Woche liegt das schwere Erdbeben in Mexiko zurück. Die Suche nach Verschütteten dauert in der Hauptstadt Mexiko-Stadt noch immer an.
Nach Erdbeben: Suche nach Verschütteten in Mexiko-Stadt dauert an
Silberschatz aus der Wikingerzeit auf Sylt entdeckt
Schleswig (dpa) - Archäologen haben auf der Nordseeinsel Sylt einen Silberschatz aus der Wikingerzeit entdeckt. "Das ist einer der größten Silberschatzfunde aus …
Silberschatz aus der Wikingerzeit auf Sylt entdeckt
Polizei schreibt Umweltsünder an
Die illegale Ablagerung von Bauschutt sorgt für Ärger bei der Polizei Heilbronn. Diesem machte sie mit einer genialen Aktion Luft.
Polizei schreibt Umweltsünder an

Kommentare